Bezirk Affoltern
04.12.2017

Ein «Himmelrich» in Affoltern

Samichlaus und Schmutzli hörten sich «Sprüchli» an und verteilten Orangen und Nüssli an die allesamt braven Kinder. (Bilder Salomon Schneider)Italienische Lebensfreude und Spezialistäten gab es beim Stand von Säuliämtlern mit neapolitanischen Wurzeln.Die Freundinnen Claudia Sachs (links) und Claudia Küng verwöhnten die Kundschaft mit Kaffeespezialitäten und Cüpli.Zelte mit Heizpilzen und Strohballen boten Gelegenheit, sich zu treffen, aufzuwärmen und Getränke zu geniessen oder etwas zu knabbern.

Samichlaus und Schmutzli hörten sich «Sprüchli» an und verteilten Orangen und Nüssli an die allesamt braven Kinder. (Bilder Salomon Schneider)

Italienische Lebensfreude und Spezialistäten gab es beim Stand von Säuliämtlern mit neapolitanischen Wurzeln.

Die Freundinnen Claudia Sachs (links) und Claudia Küng verwöhnten die Kundschaft mit Kaffeespezialitäten und Cüpli.

Zelte mit Heizpilzen und Strohballen boten Gelegenheit, sich zu treffen, aufzuwärmen und Getränke zu geniessen oder etwas zu knabbern.

Warm eingepackt kamen sowohl die Standbetreibenden als auch die Besuchenden gut mit den tiefen Temperaturen zurecht. Bei hervorragender Stimmung trafen sich alte Bekannte, nutzten die Gelegenheit sich auszutauschen und erledigten ihre Weihnachtseinkäufe.

von salomon schneider

Der von der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse organisierte Affoltemer Weihnachtsmarkt versprüht immer einen speziellen Charme. Überall dominieren lachende und strahlende Gesichter. Alle paar Meter gibt es ein grosses Hallo, wenn sich alte Bekannte über den Weg laufen – und das unverhoffte Aufeinandertreffen bei einem Glühwein oder Cüpli feiern.

Dass der Grossteil der Marktstände von Menschen aus dem Säuliamt geführt sind, verleiht dem Markt trotz seiner Grösse eine sehr persönliche Atmosphäre. Auch die politischen Parteien tragen zur persönlichen Stimmung bei. Sie laden zu Risotto, Lebkuchen oder Popcorn ein und ihre Vertreter wie Vertreterinnen suchen das Gespräch mit der Bevölkerung. Der offene Austausch auf der Strasse gibt der Politik ein menschliches Gesicht, jenseits von verhärteten Fronten und Ideologien. Zahlreiche Stände waren aufwändig dekoriert. Bei der Prämierung erreichten Manuela Lentini und Andrea Gujan mit allesamt Selbstgemachtem den ersten Rang, vor Corina Sommer mit ihren Shabby-Chic-Artikeln und den Claudias Küng und Sachs mit dem ersten prämierten Gastrostand, dem «Himmelrich».