Bezirk Affoltern
08.01.2018

Mit Feuerspektakel die Weihnachtszeit verabschiedet

«Feuermeister» Thomas Bietenholz legt nach: Ein weiteres Bäumchen landet in den Flammen. (Bilder Thomas Stöckli)Eindrücklich, wie schnell und intensiv die Energie freigesetzt wird.

«Feuermeister» Thomas Bietenholz legt nach: Ein weiteres Bäumchen landet in den Flammen. (Bilder Thomas Stöckli)

Eindrücklich, wie schnell und intensiv die Energie freigesetzt wird.

Das Christbaumverbrennen in Affoltern lockte zahlreiche Besucher an

Sobald die Flammen nicht mehr ganz so hoch in den Abendhimmel züngeln, wird nachgelegt und ein weiterer Christbaum landet auf dem Scheiterhaufen. Erst zischt es und Dampf steigt auf, dann zündet das Feuer durch, die Funken tanzen mehrere Meter hoch hinauf oder – wenn ein Windstoss kommt – flach über die Wiese.

Schon Tage vor dem Anlass vom vergangenen Samstag war der Haufen an bereitgelegten Bäumen gegenüber vom Friedhof zwischen Affoltern und Zwillikon ansehnlich gewachsen. Die meisten Besucher brachten ihren «Brennstoff» allerdings an diesem Abend gleich selber mit.

Feuerzauber und Geselligkeit

So schleppten Papis gemeinsam mit ihren Sprösslingen das Bäumchen, das jahrelang gewachsen war, um knapp zwei Wochen die heimische Stube zu zieren, nun auf den Festplatz und übergaben es den Flammen. Ein letztes Mal spiegelt sich sein Lichterglanz in den Augen.

Das Christbaumverbrennen, wie es Knonau schon länger zelebriert, hat sich auch im Bezirkshauptort in kürzester Zeit zum beliebten Anlass entwickelt. Es vereint Feuerzauber, Geselligkeit und die Möglichkeit, die Weihnachtszeit würdig zu verabschieden. Nicht zuletzt liessen sich die über hundert Personen von der Festwirtschaft des lokalen Feuerwehr-Oldtimer-Vereins verwöhnen. (tst.)