Bezirk Affoltern
04.06.2018

Feuerwehren fordern sich gegenseitig heraus

Die Feuerwehr Knonaueramt Süd zelebriert ihr Grillfest im «Jumpin»-Pool. <em>(Bild zvg.)</em>

Die Feuerwehr Knonaueramt Süd zelebriert ihr Grillfest im «Jumpin»-Pool. (Bild zvg.)

Im kalten Wasser grillieren und dies in einem Video festhalten – das ist die «Cold Water Grill Challenge», die international für Aufsehen sorgt. Die Feuerwehr Knonaueramt Süd hat die Herausforderung mit einem guten Zweck weiterentwickelt.

von thomas stöckli

Ein Grill schwimmt auf dem Türlersee, die Feuerwehr nähert sich auf einer selbstgebauten Fähre und unter Wasser mit Atemschutzgeräten. Das neuste Video im Rahmen der «Cold Water Grill Challenge» aus dem Knonauer Amt stammt aus Aeugst. Zuvor haben schon die Feuerwehren Oberamt (Rifferswil und Kappel), Knonaueramt Süd, Affoltern, Obfelden und Ottenbach ihre Filme online gestellt.

Schafft es eine Feuerwehr in der gesetzten Frist nicht, die Challenge zu erfüllen, schuldet sie dem Herausforderer eine Naturalspende für einen gemütlichen Anlass. Diese Vorgabe hat die Feuerwehr Knonaueramt Süd leicht angepasst. Sie hat als Wetteinsatz eine Spende ans Wohnheim Paradies in Mettmenstetten eingefordert – um den Kindern und Jugendlichen dort ebenfalls einen spassigen Anlass zu ermöglichen. Die Idee kam bei den herausgeforderten Feuerwehren Obfelden und Affoltern so gut an, dass sich diese trotz erfüllter Challenge für eine Spende entschlossen. Gemeinsam mit Cham und Knonaueramt Süd brachten sie 900 Franken zusammen. «Wir werden damit im Rahmen eines unserer nächsten Lager einen speziellen und erlebnisreichen Tag gestalten», erklärt Kurt Romer, Leiter des «Paradies».

Und die Challenge geht weiter: nominiert wurden unter anderem die Feuerwehren Hausen und Hedingen.