Bezirk Affoltern
07.06.2018

Stalliker sagen Ja zur Sanierung der Sportanlage Moos

Der Naturrasen des Hauptplatzes im Moos, Wettswil, (hier beim Testspiel FCWB – FCZ im April 2017) soll durch einen Kunstrasen ersetzt werden. <em>(Archivbild kakö)</em>

Der Naturrasen des Hauptplatzes im Moos, Wettswil, (hier beim Testspiel FCWB – FCZ im April 2017) soll durch einen Kunstrasen ersetzt werden. (Archivbild kakö)

Die Gemeindeversammlung Stallikon genehmigte am Mittwochabend 240’000 Franken als Kostenanteil der Gemeinde an der Sanierung des Hauptspielfeldes der Sportanlage Moos in Wettswil. Bonstetten und Wettswil müssen über ihre Kostenanteile noch entscheiden.

von urs e. kneubühl

Als erste der drei Gemeinden – die Gemeindeversammlung Wettswil folgt am 11. Juni, Bonstetten einen Tag später – hat Stallikon am Mittwochabend in der Turnhalle Loomatt den auf sie entfallenden Kostenanteil zur Sanierung des Hauptplatzes auf der Sportanlage Moos in Wettswil gutgeheissen. Ohne Diskussion und Gegenstimmen genehmigten die anwesenden 115 Stimmberechtigten den beantragten Kredit von 240000 Franken.

Nach 27 Jahren intensiven Betriebes zeigt das Naturrasen-Spielfeld ordentliche Altersgebresten und dessen Benutzung ist in der Folge seit Längerem stark eingeschränkt. Dazu kommt, dass einerseits der Unterhaltsaufwand für den Naturrasen mit jährlich 59’000 Franken verhältnismässig hoch ist und der Platz in den Wintermonaten witterungsbedingt überhaupt nicht genutzt werden kann.

Mit dem geplanten Kunstrasen kann die Nutzungsintensität des Hauptplatzes deutlich erhöht werden. Dabei sind, gemäss Erfahrungen mit dem bereits bestehenden Kunstrasen-Platz, gut und gerne pro Jahr mehr als 1000 Belegungsstunden (Naturrasenfeld aktuell ca. 300 Stunden) problemlos möglich. Gleichzeitig liegt der Unterhaltsaufwand bei Kunstrasen rund viermal tiefer, als beim heutigen Naturrasen.

Schliesslich überzeugt auch das Argument, dass Kunstrasen das ganze Jahr über genutzt werden kann, was für eine willkommene Entlastung bei der Belegung der Turnhallen in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil sorgt.

Fast zwei Millionen Gesamtkosten

Gemäss der in einem Vorprojekt ausgearbeiteten Sanierung mit dem Einbau von Kunstrasen belaufen sich die Gesamtkosten auf insgesamt fast zwei Millionen Franken. 600’000 Franken davon übernimmt der FCWB als Hauptnutzer, 200’000 Franken wird vermutlich der Schweizer Lotteriefonds beisteuern, während die Restsumme im Verhältnis zu den Mitgliederzahlen des FCWB unter den Gemeinden Wettswil und Bonstetten (je 480’000 Franken oder je 40%) und Stallikon (240’000 Franken oder 20%) aufgeteilt wird.