Bezirk Affoltern
03.05.2021

Schutz & Rettung hat übernommen

Wohnlich: der neue Aufenthaltsraum. (Bilder Thomas Stöckli)
Hell und modern ausgestattet: das neue Büro der Wache von Schutz & Rettung Zürich in Affoltern.
Schlüsselübergabe von Lukas Rist (rechts), CEO Spital Affoltern, an Michael Schumann, Bereichsleiter Sanität bei SRZ.
Rettungsdienstleiterin Barbara Kirtz 
ist neu Teamleiterin im Verlegedienst.

Wohnlich: der neue Aufenthaltsraum. (Bilder Thomas Stöckli)

Wohnlich: der neue Aufenthaltsraum. (Bilder Thomas Stöckli)
Hell und modern ausgestattet: das neue Büro der Wache von Schutz & Rettung Zürich in Affoltern.
Schlüsselübergabe von Lukas Rist (rechts), CEO Spital Affoltern, an Michael Schumann, Bereichsleiter Sanität bei SRZ.
Rettungsdienstleiterin Barbara Kirtz 
ist neu Teamleiterin im Verlegedienst.

Hell und modern ausgestattet: das neue Büro der Wache von Schutz & Rettung Zürich in Affoltern.

Wohnlich: der neue Aufenthaltsraum. (Bilder Thomas Stöckli)
Hell und modern ausgestattet: das neue Büro der Wache von Schutz & Rettung Zürich in Affoltern.
Schlüsselübergabe von Lukas Rist (rechts), CEO Spital Affoltern, an Michael Schumann, Bereichsleiter Sanität bei SRZ.
Rettungsdienstleiterin Barbara Kirtz 
ist neu Teamleiterin im Verlegedienst.

Schlüsselübergabe von Lukas Rist (rechts), CEO Spital Affoltern, an Michael Schumann, Bereichsleiter Sanität bei SRZ.

Wohnlich: der neue Aufenthaltsraum. (Bilder Thomas Stöckli)
Hell und modern ausgestattet: das neue Büro der Wache von Schutz & Rettung Zürich in Affoltern.
Schlüsselübergabe von Lukas Rist (rechts), CEO Spital Affoltern, an Michael Schumann, Bereichsleiter Sanität bei SRZ.
Rettungsdienstleiterin Barbara Kirtz 
ist neu Teamleiterin im Verlegedienst.

Rettungsdienstleiterin Barbara Kirtz

Seit Samstag hat Schutz & Rettung Zürich den Rettungsdienst Affoltern übernommen. Spital-CEO Lukas Rist spricht von der «bestmöglichen Lösung».

Von: Thomas Stöckli

«Seit 1902 gibt es den Rettungsdienst Affoltern», blickte dessen letzte Leiterin Barbara Kirtz am vergangenen Samstagmorgen zurück. Während man damals noch mit einem Leiterwagen ausgerückt sei, könne man heute von «mobilen ­Intensivstationen» sprechen, zeigte sie die Entwicklung auf. Nach 119 Jahren ist der spitaleigene Rettungsdienst nun Geschichte. Per 1. Mai hat ihn Schutz & Rettung Zürich (SRZ) in seinen Betrieb integriert. Die Übergabe wurde in kleinem Rahmen begangen, verbunden mit einer Besichtigung der in den letzten beiden Monaten komplett sanierten Räumlichkeiten.

Herzstück im Büro der neuen ­Wache ist ein grosser Bildschirm. Er stellt nicht nur Einsatzdaten dar, sondern spielt auch eine wichtige Rolle in der Kommunikation. Zweimal täglich findet nämlich ein Rapport statt, zu dem alle vier Wachen zugeschaltet werden. «So sieht man sich gegenseitig und kann sich austauschen», erklärt Michael ­Schumann, Bereichsleiter Sanität bei SRZ. Zum Bürotrakt gehören auch ein Aufenthaltsraum, die Garderoben sowie sanitäre Anlagen. Und nicht zuletzt wurde die neue Wache auch IT-mässig ­erschlossen, mit einer eigenen Infrastruktur für SRZ. Am aufwendigsten waren allerdings die baulichen Anpassungen an der Garage für die beiden Rettungsfahrzeuge. Mit einer neuen Aussenisolation, Heizung und Klimaanlage kann nun eine konstante Temperatur gewährleistet werden, was nicht zuletzt für die mitgeführten Medikamente wichtig ist. Neben der Garage stehen dem Rettungsdienst weiter ­Lagerräume zur Verfügung sowie zwei Ruheräume für ­Pikettleistende.

Schlüssel und Karte des erweiterten Einsatzgebiets übergeben

«Es freut mich, dass wir hier stehen», so Michael Schumann zur nun erfolgten Übernahme. Bereits 2014 hatte es einen ersten Anlauf gegeben. «Die Basis war immer gut», blickt er auf de Verhandlungszeit zurück, «auch wenn es mal emotional wurde.» Lob äusserte er insbesondere für den Spirit der Zusammenarbeit, wie er ihn unter anderem beim technischen Dienst wahrgenommen habe. Auch Rist, neuer CEO des Spitals Affoltern, lobte den konstruktiven Dialog. «Für uns ist dies der mit Abstand beste Weg», freut er sich über die ­Zusammenarbeit mit SRZ, «es stimmt auch menschlich.» Besiegelt wurde die Integration mit einer formellen Schlüsselübergabe. Zudem hatte Barbara Kirtz eigens eine Karte vorbereitet mit dem für SRZ neuen Einsatzgebiet, welches bis an den Ägerisee reicht.

Die neue Wache dürfte für die Mitarbeitenden von SRZ eine der Lieblings-Aussenwachen werden, waren sich am offiziellen Akt am Samstagmorgen alle einig. Nicht zuletzt auch wegen des ­kürzeren Arbeitsweges, leben doch ­viele in der Region, im angrenzenden Aargau oder in der Innerschweiz.