Bezirk Affoltern
04.02.2019

Rückblick auf 2018: Ein ruhiges Feuerwehrjahr

Keine Einwände bei den Traktanden: Zufriedene Mitglieder des Feuerwehrverbandes Bezirk Affoltern. <em>(Bild Martin Mullis)</em>

Keine Einwände bei den Traktanden: Zufriedene Mitglieder des Feuerwehrverbandes Bezirk Affoltern. (Bild Martin Mullis)

Gastgeber der 95. Generalversammlung des Feuerwehr-Verbandes Bezirk Affoltern war dieses Jahr die Feuerwehr Unteramt. Im Schulhaus Loomatt trafen sich neben 52 Mitgliedern auch Vertreter der politischen Gemeinden, geladene Gäste sowie einige Ehrenmitglieder.

Von Martin Mullis

Als Gastgeber hiess Gemeinderat Robert Sidler am letzten Freitagabend die Feuerwehrgäste aus dem Bezirk mit einigen kurzen Worten in Stallikon herzlich willkommen. Er hielt fest, dass sich in den letzten Jahren bei den Feuerwehren einiges geändert habe. Das Wesentliche jedoch, so Sicherheitsvorstand Sidler, nämlich der Zusammenhalt und die Kameradschaft, sei nach wie vor bestens vorhanden und dies sei auch der Grund warum die Feuerwehren derart ausgezeichnet funktionieren.

Sinngemäss unterstrich diese Feststellung auch Beat Schmid, Präsident des Feuerwehrverbandes Bezirk Affoltern. Er durfte neben dem Statthalter Claude Schmidt, eine eindrucksvolle Reihe von Vertretern der politischen Gemeinden, des Stützpunktes Affoltern, der Stadtpolizei Affoltern, des kantonalen Verbandes sowie des benachbarten Verbandes Bezirk Horgen herzlich willkommen heissen. Die Traktandenliste der ordentlichen 95. Generalversammlung zeigte sich wenig spektakulär. Kein Wunder, dass die Geschäfte speditiv behandelt und auch ausnahmslos einstimmig genehmigt wurden. Der Jahresbericht des Präsidenten listete eine beachtliche Anzahl Versammlungen, Sitzungen und Veranstaltungen auf.

2018 war ein ruhiges Feuerwehrjahr

Unter den wichtigsten Schwerpunkten erwähnte Präsident Schmid die Aktionen der Jugendfeuerwehr sowie die Offiziersveranstaltungen. Trotz der durch den Sturm Burglinde verursachten Schäden und des ungewöhnlichen Hitzesommers, dürfe das Jahr 2018 als ruhiges Feuerwehrjahr bezeichnet werden, hielt er fest. Er lobte dabei ganz besonders das mustergültige Verhalten der Bevölkerung betreffend des Feuerwerk-Verbotes am 1. August. Sowohl die Jahresrechnung, welche mit einem Vermögenszuwachs von rund 2000 Franken abgeschlossen werden darf, als auch das Budget und die Beibehaltung des Mitgliederbeitrages erhielten ohne jegliche Einwände die Zustimmung der Versammlung. Als neues Vorstandsmitglied wurde Daniel Jens und als neue Rechnungs-Revisorin Amalia Margadant gewählt. Mit grossem Applaus bestätigten die Mitglieder Beat Schmid als Präsident für ein weiteres Amtsjahr. Schliesslich wurde Urs Weber für seine Verdienste zugunsten der Jugendfeuerwehr als Ehrenmitglied ernannt. Der Kommandant des Stützpunktes Affoltern, Marcel Büchner, orientierte anschliessend über einige Anschaffungen und Neuerungen.

Nachbarschaftshilfe

Angeschafft wurde ein neues Einsatzfahrzeug, die Autodrehleiter erhielt einen neuen Originalkorb sowie eine stapelbare und 450 Liter fassende mobile Dieseltankstelle, welche sowohl mit einem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) als auch mit einem Helikopter verschoben werden kann. Der Stützpunkt leistete in Aeugst und Ottenbach Nachbarschaftshilfe und bewältigte 89 Einsätze im Laufe des vergangenen Jahres. Für die ausgezeichnete Zusammenarbeit dankte er den Feuerwehren im Bezirk sowie den übrigen Partnern des Bevölkerungsschutzes wie der Polizei und den Zivilschutzorganisationen. Als Vertreter des kantonalen Feuerwehrverbandes grüsste Bruno Ruh die Verbandsmitglieder an der GV in Stallikon. Er lobte die Anstrengungen zugunsten der Jugendfeuerwehr und bezeichnete den finanziellen Aufwand dafür als ausgezeichnete Investition. Er erwähnte auch die Tatsache, dass der Grossaufmarsch der zuständigen Gemeindebehörden an dieser Generalversammlung als ein eindrückliches Zeichen der Wertschätzung für die Feuerwehren verstanden werden darf. Mit der Feststellung, dass im Saal des Schulhauses Loomatt an diesem Abend die Blutgruppe F (für Feuerwehr) prominent vertreten sei, schloss Bruno Ruh sein kurzes Grusswort.