Bezirk Affoltern
10.02.2020

Betriebsgebäude am Türlersee wird gebaut

Beatrice Sommerauer und Reto Brönnimann vom Gemeinderat Hausen freuen sich über das Ja zum Neubauprojekt. <em>(Bild Marianne Voss)</em>

Beatrice Sommerauer und Reto Brönnimann vom Gemeinderat Hausen freuen sich über das Ja zum Neubauprojekt. (Bild Marianne Voss)

Die Hausemer Stimmberechtigten genehmigten am vergangenen Sonntag mit 912 Ja zu 315 Nein den Kredit von 2,3 Mio. Franken für den Ersatzneubau am Türlersee. Die Anregungen, auch die Garderobengebäude für die Badegäste zu sanieren, hat der Gemeinderat ernst genommen und bereits einen Entscheid gefällt.

Von: Von Marianne Voss

Das alte Betriebsgebäude mit Restaurant am Türlersee ist in die Jahre gekommen, die Zeit für einen Ersatzneubau war reif. Letzten Sommer wurde an der Gemeindeversammlung in Hausen der Projektierungskredit für einen Ersatzneubau gesprochen. Am vergangenen Sonntag stimmte nun die Hau-semer Stimmbevölkerung an der Urne über den Ausführungskredit von 2,3 Millionen ab. Der Kredit wurde mit 912 Ja zu 315 Nein angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 49,5%.

Beim Neubau handelt es sich um ein Holzgebäude mit 90 Stützen und einem überdachten Aussenbereich. Im Betriebsgebäude befinden sich der Empfang, das Büro, eine Personalgarderobe, eine moderne Gastroküche mit Kühlzellen sowie WC, Duschen und ein Wasch-Abwaschbereich für die Campinggäste. In einem Nebenbau sind Lagerräume und die Entsorgungsstation untergebracht. Die zuständigen Mitglieder des Gemeinderats, Beatrice Sommerauer und Reto Brönnimann, freuen sich über das eindeutige Abstimmungsergebnis. «Wir danken der Bevölkerung für die Unterstützung und das Vertrauen. Und wir freuen uns, im kommenden Winter das Projekt zu realisieren.»

Garderobengebäude wird verschönert

An der Informationsveranstaltung vom 20. Januar zum Neubauprojekt für den Camping Türlen wurden einige Stimmen laut, dass das Garderobengebäude für die Badegäste auch dringend renoviert werden sollte. Die Einheimischen seien aussen vor gelassen. «Das ist unsere Badi, wir haben auch Bedürfnisse», wurde zum Beispiel geäussert. Die Gemeinderäte erklärten, dass sich das geplante Projekt nur auf das Betriebsgebäude beziehe, versicherten aber, die Anregungen ernst zu nehmen. «Wir haben die Inputs bereits aufgenommen», betont Beatrice Sommerauer. «Ein Teil des ZKB-Jubi-läumsbeitrages soll nun für die Verschönerung des Garderobengebäudes der Badi eingesetzt werden.»