Bezirk Affoltern
16.05.2022

Klares Ja zur Sanierung und Revitalisierung

Das Kloster Kappel war Thema im Kantonsrat. (Archivbild)

Das Kloster Kappel war Thema im Kantonsrat. (Archivbild)

Mit 164 gegen 3 Stimmen hat sich der Kantonsrat am Montag für den Beitrag von 11 Mio. Franken für Sanierung und Revitalisierung der Klosterdomäne Kappel ausgesprochen.

Nach dem einstimmigen Ja der Finanzkommission sprach sich auch der Kantonsrat deutlich für das Geschäft aus. Es war in keiner Fraktion bestritten; fast alle hoben sie die historische Bedeutung der Klosterdomäne für den Kanton Zürich hervor. Die Rede war von einem durchdachten und zukunftsorientierten Geschäft.

In die Parade dieser Einmütigkeit fuhr dann Hans Finsler (SVP, Affoltern). Er bezeichnete das Projekt zwar als sinnvoll – mit Ausnahme der Mauerergänzung. „Eine hässliche, umweltfeindliche Betonmauer“, sagte er und bezeichnete den Namen Kloster Kappel als „Etikettenschwindel“. Das Zisterzienserkloster sei seit 500 Jahre Geschichte. Sein Antrag, die Mauer (Kosten gut 400 000 Franken) zu streichen, wurde haushoch bachab geschickt. Seine Fraktionskollegin Romaine Rogenmoser (Bülach) sprach hingegen von einem Projekt, das als Ganzes überzeuge. Auch die übrigen Vertreterin und die Vertreter aus dem Säuliamt brachten in ihren Voten uneingeschränkte Sympathien für das Vorhaben zum Ausdruck.  (-ter.)