28.07.2022

Auf den richtigen Mix kommt es an

Liane Arnold ist Showmixerin und Leiterin des Barcaterings der Barfachschule Zürich. (Bild Baradox)

Liane Arnold ist Showmixerin und Leiterin des Barcaterings der Barfachschule Zürich. (Bild Baradox)

Nicht nur im Bezirk Affoltern verleitet die Sommerhitze zum Genuss von kühlen Drinks

Von: Angela Bernetta

Cocktails werden gerne in ­stimmiger Umgebung getrunken. Aktuell möglichst am See im Freien. Liane Arnold von der Barfachschule Zürich sagt, welche Sommerdrinks besonders beliebt sind und wie man sie mixt.
von Angela Bernetta
Nippt man an einem Cocktailglas, schwingt bisweilen etwas Glamour mit, gleichwohl der Ursprung des Misch­getränks alles andere als glamourös sein soll. Die Idee, Drinks zu mixen, entstand vermutlich aus einer Not heraus. So soll der im 19. Jahrhundert in den USA gebrannte Alkohol derart hochprozentig und herb gewesen sein, dass er lediglich mit Zucker, Honig, aromatischen Ingredienzien oder Früchten trinkbar war. Um ungestört dem Alkoholgenuss zu frönen, wanderten im Zuge der Prohibition nicht wenige Amerikaner und ­Amerikanerinnen nach Europa aus. In der Folge schossen «American Bars» in Metropolen wie Berlin, Paris und Rom wie Pilze aus dem Boden und prägten die europäische Trinkkultur nachhaltig. Cocktail-Klassiker wie «Whiskey Sour» oder «New Yorker» gehen auf diese Zeit zurück.
Hochwertige Zutaten
Damals wie heute nippen aufgeschlossene Zeitgenossinnen und Zeitgenossen gepflegt am Cocktailglas und geben sich entspannt dem Trinkgenuss hin. Serviert werden Cocktails vor allem in Bars jeglicher Couleur. Liane Arnold ist Showmixerin und Leiterin des Bar­caterings der Barfachschule Zürich. Sie weiss um die Eigenheiten dieser Drinks, die man eigentlich immer trinken kann. «Für einen guten Cocktail oder Drink braucht man qualitativ hochwertige Zutaten, die aber nicht teuer sein müssen», ergänzt sie. «Frische Fruchtsäfte, gute Craft-Spirituosen, aber auch Sirups gehören dazu.» Ob gerührt, ­geschüttelt oder direkt im Glas zubereitet; diese Mixgetränke sollten nie auf Vorrat, sondern immer frisch zubereitet werden. Kenner und Kennerinnen raten überdies, Cocktails zwar zügig zu trinken, aber nie wie Schnaps zu kippen. Auch sollte man das Getränk nicht lange im Mund behalten. Der Mix wird zu warm und manche Ingredienzien zu dominant. 
Hingegen sei es ein Gerücht, dass Frauen eher süsse Cocktails und Männer die herben Varianten bevorzugen. «Man kann das nicht verallgemeinern», sagt Arnold. «Tendenziell ist es aber so, dass junge Menschen eher süssliche, die älteren eher trockene und bittere Drinks bevorzugen.» Trendy seien derzeit einige Mischgetränke, sagt die Showmixerin und nennt vorab die üblichen wie ­«Aperol Spritz» oder den «Hugo». ­«Wirklich im Trend sind ‹Espresso ­Martini›, ‹Gin Basil Smash› und weitere Drinks mit Kräutern.» 
Ebenfalls einen klaren Aufschwung erleben alkoholreduzierte Getränke oder «Mocktails», ganz ohne Alkohol. Sie ergänzt: «Der Markt wird mit alkoholfreien Spirituosenalternativen geradezu überschwemmt.» Dabei handle es sich häufig um Wasser, angereichert mit naturidentischen Aromen, das zu überrissenen Preisen verkauft werde. Mineral­wasser mit etwas Zitronensaft wäre da eine Alternative. Liane Arnold findet überdies, dass leichte und erfrischende Mixgetränke wie die Spritz­varianten und verschiedene Sours bestens in den Sommer passen. Oben stehende Auswahl empfiehlt sie zum Selbstzubereiten.

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