Sport
15.07.2019

Achtung, fertig, los!

Simon Stiebjahn und Schweizer Meister Urs Huber, Mitte, gewinnen die erste Bike-Transalp-Etappe nach Brixen. <em> (Bild Martin Sass)</em>

Simon Stiebjahn und Schweizer Meister Urs Huber, Mitte, gewinnen die erste Bike-Transalp-Etappe nach Brixen. (Bild Martin Sass)

Knapper Startsieg von Urs Huber/Simon Stiebjahn an der Bike-Transalp

Von Tux nach Brixen führte die erste Etappe am Sonntag, 100 Kilometer und 3200 Höhenmeter. «Ein harter Auftakt in die Transalp», fand selbst Urs Huber, der sich kräfteraubende Wettkämpfe gewöhnt ist. Gleich nach dem Start wartete die erste Steigung, die gegen Ende immer steiler wurde. Huber litt, denn Konkurrent Daniel Geismayr legte ein hohes Tempo vor, sodass der Mettmenstetter bald nicht mehr mitfahren konnte. Er spürte noch die «Nachwehen» des MB Race, das er vor Wochenfrist im vierten Rang beendet hatte (der «Anzeiger» berichtete). Doch Huber fing sich glücklicherweise noch rechtzeitig und fand seinen Rhythmus.

Auf dem Tuxerjoch war der Rückstand gerade so gross, dass er und sein Mannschaftspartner Simon Stiebjahn in der Abfahrt nochmals den Anschluss zu Geismayr und dessen Partner Jochen Käss herstellen konnten.

Nach Startschwierigkeiten den Rhythmus gefunden

 

Danach lief es Huber besser. Im Brennertal folgten schnelle Kilometer, unterbrochen von kurzen Gegenanstiegen, bis es kurz vor Brixen nochmals links weg ging für den letzten langen Anstieg der Startetappe. Das Rennen der beiden führenden Teams war im Ziel so eng, dass der Sprint entscheiden musste. Schliesslich schoben sich Huber und Stiebjahn wenige Zehntelsekunden vor ihren Kontrahenten über die Ziellinie.

Huber prognostiziert jedoch: «Das wird eine harte Woche. Wir sind Geismayr/Käss in etwa ebenbürtig. Allerdings gehören die beiden zum Seriensiegerteam von Centurion-Vaude, das seit 2013 in unterschiedlicher Zusammensetzung ununterbrochen gewonnen hat. Das wollen wir von Bulls endlich ändern. Leicht wird das aber nicht.» Was Huber nicht sagte: Die Erholung zählt dabei ebenso, wie die Leistung während des Wettkampfes und, dass das Material hält. Ein Platten kann das Klassement bereits durcheinanderbringen.

(map.)