Motto hätte nicht passender sein können

Der Maskenball Maschwanden wählte «Baustelle» als Thema für den ausgelassenen Abend

Bei einem Getränk wurde nach einer Lösung für die ewige Baustelle gesucht. (Bild Nico Ilic)

Bei einem Getränk wurde nach einer Lösung für die ewige Baustelle gesucht. (Bild Nico Ilic)

Coole Aufnahme während des Auftritts. (Bild Nico Ilic)

Coole Aufnahme während des Auftritts. (Bild Nico Ilic)

Feierfreudige am Maskenball in Maschwanden. (Bild Nico Ilic)

Feierfreudige am Maskenball in Maschwanden. (Bild Nico Ilic)

Die Bar am Maskenball in Maschwanden war gut gefüllt. (Bild Nico Ilic)

Die Bar am Maskenball in Maschwanden war gut gefüllt. (Bild Nico Ilic)

Geschminkt und verkleidet; die Besucherinnen an der Fasnacht. Geschminkt und verkleidet; die Besucherinnen an der Fasnacht. (Bild Nico Ilic)

Geschminkt und verkleidet; die Besucherinnen an der Fasnacht. Geschminkt und verkleidet; die Besucherinnen an der Fasnacht. (Bild Nico Ilic)

Gute Stimmung bei Guggenmusik. (Bild Nico Ilic)

Gute Stimmung bei Guggenmusik. (Bild Nico Ilic)

Über aufgerissene Strassen und vorbei an Bauabschrankungen gelangt man zur Turnhalle in Maschwanden, wo am Wochenende die Fasnacht gefeiert wurde. Das diesjährige Motto «Baustelle» hätte treffender kaum gewählt werden können – schliesslich prägt die Dorfbaustelle derzeit das Ortsbild.

Organisiert wird die Maschwander Fasnacht vom Dorfverein Maschwanden. Vier Personen engagieren sich im Organisationskomitee. Seit acht Jahren liegt die Durchführung in den Händen des Vereins, zuvor war der Veloclub für den Anlass zuständig. Kassier und Verantwortlicher der Fasnacht ist Adrian Lüscher. Mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement sorgt das OK Jahr für Jahr dafür, dass die Turnhalle zum Fasnachtszentrum des Dorfes wird. Unter dem Motto «Baustelle» wurde dekoriert, geplant und gefeiert. Drei Guggenmusiken sorgten für die musikalische Unterhaltung und brachten die Halle zum Beben. Das Rahmenprogramm orientierte sich ganz am gewählten Thema, das sich wie ein roter Faden durch den Abend zog. Mit der Besucherzahl zeigt sich das OK zufrieden. «Bis jetzt sind wir sehr zufrieden. Es war auch schon mehr, aber es war auch schon weniger», sagt Adrian Lüscher. Die Stimmung in der Halle bestätigte diesen Eindruck: Die Gäste feierten ausgelassen und genossen das gesellige Beisammensein.

Finanziell bewegt sich der Anlass meist in einer Nullrunde. «Letztes Jahr mussten wir drauflegen», erklärt Lüscher offen. Da Maschwanden keine eigene Guggenmusik stellt, fallen gewisse Kosten weg. «Wir müssen nichts finanzieren, wir haben ja keine eigene Gugge.» Der Anlass wird mit den vorhandenen Mitteln organisiert – und läuft, «solange wir Geld haben», wie Lüscher pragmatisch festhält.

Nach der Fasnacht ist vor der Fasnacht – allerdings nicht sofort. Nun steht für das OK zunächst eine Pause an. Rund ein halbes Jahr bleibt die fasnachtsfreie Zeit, bevor im Oktober die Planung für die nächste Durchführung wieder beginnt. «Jetzt ist dann aber auch mal gut und wir freuen uns auf die Pause», sagt Lüscher. Doch in einem halben Jahr werde die Vorfreude wieder da sein, um erneut mit der Planung zu starten. So endet die diesjährige «Baustelle» in der Turnhalle Maschwanden – und macht Platz für neue Ideen. Welche Form die nächste Fasnacht annehmen wird, steht noch in den Sternen. Sicher ist nur: Der Weg dorthin wird wieder mit viel Engagement gepflastert sein.