Olympia-Medaille für Rifferswilerin
Aerials-Athletin Lina Kozomara gewinnt im Team-Mixed-Wettkampf Silber

Dem Schweizer Team an den Olympischen Spielen von Milano Cortina gelang mit 23 Medaillen ein absoluter Rekord. Einen Teil dazu beigetragen hat auch die Rifferswilerin Lina Kozomara. Zusammen mit Noé Roth und Pirmin Werner gewann das Trio Silber im Team-Mixed-Wettkampf der Aerials-Springer. Roth wurde Anfang Monat auch beim Säuliämtler Sports Award in der Kategorie Herren ausgezeichnet.
Die Schweizer hatten am Samstag in Livigno das Wettkampfglück auf ihrer Seite. Zudem patzten auch einige favorisierte Nationen. Trotz zweier Stürze von Kozomara gelang dem Team dank überragender Sprünge von Noé Roth zuerst der Finaleinzug, danach auch der Gewinn der Silber-Medaille. «Ich habe gehofft, dass ich den Jungs mehr helfen kann, dass sie wissen, dass ich schon geliefert habe, und so etwas weniger Druck haben», sagte die 20-Jährige nach der Siegerehrung im SRF-Interview. «Ich bin sehr dankbar, dass sie abgeliefert haben.»
Lina Kozomara kam am vergangenen Mittwoch zu ihrer Olympia-Premiere. Sie konnte im Einzel ihre beiden Sprünge stehen und klassierte sich auf Rang 23. Den Final der besten Zwölf verpasste sie so aber.
Medaillen-Feier im Jumpin?
Der im zugerischen Baar wohnhafte Noé Roth hatte am Freitag bereits im Einzel eine Silber-Medaille gewonnen. Der 26-Jährige, welcher jeweils im Jumpin in Mettmenstetten trainiert, erhielt für seinen Back-Double-Full-Double-Full-Full-Sprung 131,58 Punkte. Somit fehlten ihm nur 1,02 Punkte auf Gold. Dieses ging an den Chinesen Wang. Im vergangenen Juni kam es für Roth im Jumpin bereits zur Feier für seinen Weltmeistertitel. Damals kündigte der Baarer Gemeindepräsident an, dass eine Olympia-Medaille auch wieder dort gefeiert würde. Mal sehen, ob dieser Wort hält und eine Olympia-Feier in Mettmenstetten ansteht.
Kein Einsatz für Niels Hintermann
Weniger erfolgreich liefen die Olympischen Spiele für den Skirennfahrer Niels Hintermann vom Skiclub Hausen. Dank guter Leistungen im Weltcup wurde er für Olympia selektioniert, konnte sich im Trainingsduell aber nicht gegen Stefan Rogentin durchsetzen und verpasste so die Olympia-Abfahrt in Bormio. Niels Hintermann gelangen in seiner Comeback-Saison im Weltcup mit einem siebten Platz bei der Abfahrt in Val Gardena/Gröden und dem sechsten Rang in Kitzbühel Top-Resultate.