20 Jahre Alphütte-Beizli in Rossau

Ein Jubiläum auch zum Andenken an den Mitgründer Peter Frei

Die Alphütte-Beizli-Gründer Willi und Henry Frei, von links, und ihre Nachfolger und Nachbarn in Rossau Katharina, Sophia und Michael Kunz. (Bild Martin Platter)

Die Alphütte-Beizli-Gründer Willi und Henry Frei, von links, und ihre Nachfolger und Nachbarn in Rossau Katharina, Sophia und Michael Kunz. (Bild Martin Platter)

Die organisierenden Brüder Frei anlässlich des 15. Alphütte-Beizlis 2018 von links: Albert, Hans, Peter selig (hinten), 
Willi und Henry. (Bild Martin Platter)

Die organisierenden Brüder Frei anlässlich des 15. Alphütte-Beizlis 2018 von links: Albert, Hans, Peter selig (hinten), Willi und Henry. (Bild Martin Platter)

Fasnacht ist ja eigentlich eine lustige Zeit. Kommt wie beim Rossauer Alphütte-Beizli auch noch ein Jubiläum dazu, ist die Feierlaune umso grösser. Doch bei den Initiatoren des Beizlis, den Rossauer Brüdern der Familie Frei, herrscht heuer keine Feierlaune. Der jüngste der fünf, Peter, ist letzten Sommer überraschend an einem Hirnschlag gestorben. In den 40ern mitten aus dem Leben ­gerissen. Ausgerechnet in den Sommerferien, als die übrigen Familienmitglieder unterwegs waren und Peter Frei ­alleine zu Hause war. «Der Gedanke an seinen einsamen Tod macht mich unendlich traurig», sagt Willi Frei, der wie Peter und Henry einer der treibenden Kräfte des Quintetts ist, die das Alphütte-Beizli immer zur Uerzliker Fasnachtszeit in der alten Sennerei in Rossau durchführen. Vor 19 Jahren das erste Mal. «Wir haben deshalb beschlossen, das 20-Jährige nicht zu feiern und die Organisation des Alphütte-Beizlis ein Jahr früher als geplant an unsere Nachbarsfamilie Kunz weiterzugeben, deren Kinder ebenfalls grosse Fasnachtsfans sind», erklärt Willi Frei. Das Leben müsse weitergehen. Es wäre nicht im Sinne von Peter gewesen, wenn das Alphütte-Beizli mit ihm gestorben wäre. Er hatte stets grosse Freude am munteren Treiben in der alten Sennerei.

Auch die Kunz’ sind eingefleischte Fasnächtler

Die drei Kunz-Geschwister Katharina, Sophia und Michael wurden von ihrer Mutter Franziska vom Fasnachtsvirus infiziert. So stark, dass Vater Marcel nicht abseitsstehen kann und wohl auch der jüngste der vier Kinder, Raphael, bald nachziehen wird. «Wir hatten eine Guggenmusik gesucht und sind letztes Jahr den Grütlihüülern Allenwinden beigetreten», berichtet Sophia, die zusammen mit ihren Geschwistern gerne auch die Fasnacht in Zug und Luzern besucht. Im Alphütte-Beizli standen die drei schon letztes Jahr an der Bar. Nun kommt die Übernahme früher als geplant. Grosse Änderungen wird es heuer deshalb nicht geben. «Wir werden das Programm der Freis eins zu eins übernehmen und schauen, was organisatorisch auf uns zukommt», erklärt Katharina. Wer weiss: Vielleicht kommen auch die Grütlihüüler für eine Guggen-Session nach Rossau ins Alphütte-Beizli. Es ist geöffnet am Samstagabend, 8. März, ab 18 Uhr und am Sonntag, 9. März, während des Fasnachtsumzugs der FGU ab 12 Uhr mittags.

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