Erstmals wieder etwas mehr Einbrüche

Die Kantonspolizei Zürich zieht nach der Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität 2022/23 eine positive Bilanz. Bei den zahlreichen Kontrollen wurden insgesamt 56 Personen verhaftet.

Mit Unterstützung diverser Kommunalpolizeien sowie der SBB Transportpolizei, hat die Kantonspolizei Zürich zwischen dem 1. November 2022 und dem 24. Februar 2023 während der erhöhten Patrouillen- und Kontrolltätigkeit mehrere tausend Fahrzeuge und deren Insassen überprüft, mit Fokus auf Identitäten, Fahrzeuge, Ausweise sowie mitgeführte Gegenstände. Nebst den gezielten ­Aktionstagen fand auch im Rahmen der ordentlichen Patrouillentätigkeit eine Vielzahl von Kontrollen statt.

Wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls und Widerhandlung oder Verdacht der Widerhandlung gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) wurden 35 Personen verhaftet. Wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Strassenverkehrsgesetz sowie Identitätsüberprüfungen oder aufgrund von Ausschreibungen, wurden weitere 21 Personen festgenommen. Aus den insgesamt 54 Kontrolltagen resultierten 211 Strafanzeigen und Verzeigungen. Für diverse Übertretungen wurden 82 Ordnungsbussen ausgestellt.

Zahlen zur Einbruchskriminalität für das Jahr 2022 werden Ende März, im Rahmen der Medienkonferenz zur Entwicklung der Kriminalität im Kanton Zürich (PKS), vorgestellt. Die Tendenz zeigt, dass die Einbruchszahlen – nachdem diese während der Pandemie etwas zurückgingen – im vergangenen Jahr erstmals wieder leicht angestiegen sind.

Aktionen zur Verhinderung von Einbrüchen in Einfamilienhäuser, Wohnungen sowie Gewerbeliegenschaften haben bei der Kantonspolizei Zürich eine lange Tradition. So bietet die Kapo ganzjährig kostenlose Sicherheitsberatungen für Privatpersonen und Gewerbetreibende an. (red.)

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