Feuerwehren suchen Nachwuchs

Als «erschreckend» bezeichnete Beat Schmid, Präsident des Ämtler Feuerwehrverbandes, die Bestandesabnahme bei der Jugendfeuerwehr. Mit gezielten Massnahmen will man Gegensteuer geben.

Bei der Hauptübung in Affoltern noch ein Spiel, die ernsthafte Ausbildung folgt später... (Archivbild)
Bei der Hauptübung in Affoltern noch ein Spiel, die ernsthafte Ausbildung folgt später... (Archivbild)

Gemäss seinem Jahresbericht, den er an der Generalversammlung in Hausen vorlegte, lag das Schwergewicht im abgelaufenen Vereinsjahr sowie auch in den Vorjahren bei der Jugendfeuerwehr, die unter der Leitung des Bezirksverbandes steht. Rekrutentag und Offiziersausbildungen bilden ein zentrales Thema. «Der Vorstand wird sich in Zukunft noch stärker der Rekrutierung von Jugendlichen widmen müssen», sagte Präsident Beat Schmid. Urs Weber hat im Verlauf des Jahres eine neue Werbekampagne für die Jugendfeuerwehr erarbeitet. Dabei werden neben klassischen Mitteln wie Plakaten, Flyern, www.jfw-aaa.ch, auch eine Facebook-Seite eingesetzt. Während den vier Jahren in der Jugendfeuerwehr werden Jugendliche auf den Feuerwehrdienst vorbereitet, den sie ab 18 Jahren in der Gemeinde verrichten.

Bei den Offiziersausbildungen standen die Themen Fotovoltaik, Taktik und Grosstierrettung im Vordergrund. Bei der Fotovoltaik wurden die Offiziere bezüglich Gefahren und Verhalten bei Bränden in Gebäuden geschult. Das eigentliche Problem: Wegen Fotovoltaik-Zellen ist es auf Dächern viel schwieriger, eine Austrittsöffnung für die Hitze zu schaffen als bei Ziegeldächern. Bruchstücke von Solarzellen sind zudem gefährlicher als Ziegelbruchstücke (Glas, scharfe Kanten usw.).

Auch wurden Schulungen für Grosstierrettungen durchgeführt, in Zusammenarbeit mit dem Grosstierrettungsdienst, der bei Übungen auch ein Pferd einsetzt. (uf./-ter.)

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