Neujahrsapéro als Zeichen des gemeinsamen Weitergehens
Überschattet von den Ereignissen in Crans-Montana wurde in Stallikon trotzdem auf das neue Jahr angestossen
Trotz Minustemperaturen liessen es sich zahlreiche Stallikerinnen und Stalliker nicht nehmen, am vergangenen Sonntag, 4. Januar, zum Neujahrsapéro zu erscheinen. Vor der Schulanlage Loomatt begrüsste Gemeindepräsident Reto Bernhard die Bevölkerung persönlich mit Händedruck; drinnen dann offiziell mit einer kurzen, nachdenklich stimmenden Neujahrsansprache.
Kurz fiel diese aus, weil der Start ins neue Jahr durch die Ereignisse in Crans-Montana überschattet wird: «Das tragische Unglück hat uns alle tief berührt und es macht sprachlos», so Reto Bernhard. Solche Ereignisse würden einen auf schmerzliche Weise daran erinnern, wie zerbrechlich und endlich das Leben sei. Nachdenklich stimmte diese, weil: «Solche Ereignisse laden uns ein, einen Moment innezuhalten – und uns bewusst zu werden, was wirklich zählt: die Zeit, die wir haben; die Menschen, mit denen wir sie teilen; und die Verantwortung, diese Zeit achtsam und bewusst zu leben.» Aus diesem Grund habe man sich auch entschieden, den Neujahrsapéro von Stallikon nicht abzusagen. «Nicht aus Gedankenlosigkeit – sondern als Zeichen der Gemeinschaft, der Verbundenheit und des gemeinsamen Weitergehens, bei allem Respekt und Mitgefühl», schloss Reto Bernhard, und kurz war es ruhig in der Turnhalle.
Dann überbrachte Reto Bernhard die guten Wünsche für das neue Jahr und Danksagungen, ehe er nach gebührendem Applaus Platz machte auf der Bühne für die Musikgesellschaft Stallikon, die mit rassigen Stücken auf das neue Jahr einstimmte und den reichhaltigen Apéro musikalisch umrahmte.














