Riesenjubel nach Cup-Erfolg

WB qualifiziert sich für die Hauptrunde – nun hofft der Club auf einen Superleague-Gegner

Beim Cupspiel Wettswil-Bonstetten gegen Concordia Basel wurde viel Spektakel geboten. (Bilder Kaspar Köchli)
Beim Cupspiel Wettswil-Bonstetten gegen Concordia Basel wurde viel Spektakel geboten. (Bilder Kaspar Köchli)

Nach einem souveränen 2:0-Sieg über Concordia Basel steht Wettswil-Bonstetten in der Cup-Hauptrunde Mitte August. Im 1/32-Final treten dann noch 64 Klubs gegeneinander an. Die Freude ist gross. Sportchef Stephan Zollinger zeigte sich schon kurz nach dem Abpfiff am Samstagnachmittag begeistert: «Nach dem grossartigen Start in die Meisterschaftsrückrunde war das ein weiterer Beweis für die Kontinuität und gute Arbeit unseres Trainers und des Staffs.»

Wieder Traumlos für WB?

In der zweiten Qualifikationsrunde des Schweizer Cups waren am Samstag die Erstligisten FC Wettswil-Bonstetten und FC Concordia Basel aufeinandergetroffen. Beide Teams sind in ihren Meisterschaftsgruppen auf den vorderen Rängen klassiert, eine spannende Affiche wurde dementsprechend erwartet. WB liess die Gäste vorerst ein bisschen anrennen, um dann blitzschnell umzuschalten und Gegenangriffe zu lancieren. Ein solcher führte nach 20 Minuten zum Führungstreffer. Und kurz nach der Pause kam es noch besser für die Ämtler, als Marc Figueiredo das vorentscheidende 2:0 gelang. WB verteidigte solid, liess keine zwingenden Torchancen zu und realisierte so souverän die Qualifikation für die Cup-Hauptrunde Mitte August. In dieser könnte ihm abermals ein Superleague-Verein zugelost werden. WB-Trainer Sergio Colacino zeigte sich zufrieden: «Wir konnten ziemlich genau umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Die Basler waren der erwartet starke Gegner, ein grosses Kompliment an meine Mannschaft für ihr äusserst diszipliniertes Auftreten.» Captain Flavio Peter sinnierte laut und lachend: «Und jetzt gegen den FCZ, das wäre was!»

«Dürfen ein bisschen stolz sein»

In früheren Jahren gastierten im Cupwettbewerb bereits Servette Genf, die Berner Young Boys, Thun, Basel, Grasshopper Zürich und Winterthur in Wettswil. Am weitesten drangen die Ämtler 2015 vor, als sie unter den 16 besten Schweizer Teams im Achtelfinal Thun knapp 1:2 unterlagen. «Wir hatten bislang wirklich stets Losglück», meint WB-Präsident Martin Meili. Und fügt augenzwinkernd hinzu: «Wenn man von Glück reden kann, erfordert doch die Realisierung eines solchen Anlasses innert Kürze mit allem Drum und Dran einen brutalen Aufwand – und das erst noch in den Sommerferien. Wir sind einfach glücklich und dürfen schon ein bisschen stolz sein, zum wiederholten Mal in der Hauptrunde mitzuspielen.» Die Auslosung findet am 1. Juli statt.

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