Wer wird bald die Stadt regieren?

Im Kasinosaal stellten sich acht der zehn Personen vor, die am 8. März in Affoltern kandidieren

Acht Kandidatinnen und Kandidaten traten am Montag im Kasionsaal auf (von links): Claudia Spörri (SVP, bisher), Ernst Beeler (Gewerbe/SVP, neu), Pascal Santi (FDP, neu), Stefan Kessler (Grüne, neu), Moderator Bernhard Schneider, Eveline Fenner (EVP
Acht Kandidatinnen und Kandidaten traten am Montag im Kasionsaal auf (von links): Claudia Spörri (SVP, bisher), Ernst Beeler (Gewerbe/SVP, neu), Pascal Santi (FDP, neu), Stefan Kessler (Grüne, neu), Moderator Bernhard Schneider, Eveline Fenner (EVP, bisher, Stadtpräsidentin), Markus Gasser (EVP, bisher), Galina Bruder (parteilos/SP, neu) und Franz Wipfli (Die Mitte, neu). (Bild Claudia Eugster)

Mehr als 120 Personen machten sich am Montagabend in Affoltern auf den Weg, um am grossen Wahlpodium der Interparteilichen Konferenz Affoltern (IPK) teilzunehmen. Die hatte alle Stadtratskandidatinnen und -kandidaten aufs Podium geladen, die bei einer Partei oder zumindest von einer Partei portiert werden. Für neun der zehn Personen, die sich für den Stadtrat bewerben, trifft das zu. Einzig Yvonne Accorinti-Aeberli blieb wegen dieser Regel aussen vor. Während dies im Vorfeld ein wenig politisches Rumoren ausgelöst hatte, war am Abend zu diesem Thema nichts zu vernehmen. Ebenso nahm das Publikum auch zur Kenntnis, dass die bisherige GLP-Politikerin Claudia Ledermann aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.

Mit der Stoppuhr in der Hand

Aber auch mit den verbleibenden acht Personen war das Podium auf der Bühne im Kasinosaal gut gefüllt. An mehreren Stehtischchen reihten sich die Kandidatinnen und Kandidaten auf, bereit, sich den Anweisungen des Moderators Bernhard Schneider zu fügen. Der führte mit freundlich-eiserner Hand und praktisch mit der Stoppuhr durch den Abend und sagte, er freue sich auf harte Diskussionen – die es dann auch gab. Die Begrüssung hatte jedoch Orlando Rabaglio übernommen. Er ist von der Partei Die Mitte und hat derzeit in dieser Funktion das Präsidium der IPK inne. «Die vielen Besucherinnen und Besucher sind ein Zeichen dafür, dass unsere Demokratie lebt», sagte Rabaglio. Er strich die Rolle der Parteien heraus, die durch ihre Vorselektion den von ihnen portierten Personen gewissermassen einen Gütestempel verpassten. «Die sind zur Wahl geeignet», so sein Votum. Klar wurde an dem Abend, dass ein überwiegender Teil des Publikums grossen Respekt für alle Kandidierenden zeigte. Was die Kandidaten und Kandidatinnen zu sagen hatten:

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