Schulleiter und Lehrpersonen sind top vorbereitet

Am letzten Montag begann für unzählige Schülerinnen und Schüler das erste beziehungsweise ein neues Schuljahr. Das bedeutet für Schulleiter und Lehrpersonen immer auch eine Herausforderung. Für den Start ins neue Schuljahr sind die Schulen im Säuliamt jedoch perfekt gerüstet.

Auf den Ansturm der Schüler bestens vorbereitet: Das Schulleiterteam Karin Ugolini und Kaspar Oettli. <em>(Bild Martin Mullis)</em>
Auf den Ansturm der Schüler bestens vorbereitet: Das Schulleiterteam Karin Ugolini und Kaspar Oettli. <em>(Bild Martin Mullis)</em>

Die Vermutung, dass es schwierig werden könnte in den letzten Ferientagen vor dem neuen Schuljahr verantwortliche Lehrpersonen in den Schulbüros am Telefon zu erreichen, war falsch. In den zwar noch leeren Schulhäusern im Säuliamt wurde fleissig gearbeitet. Die Mär, dass die Lehrkräfte spezialisierte Ferientechniker sind, entbehrt jeder Realität. Auch die Tatsache, dass schweizweit Mangel an ausgebildeten Lehrpersonen herrscht, unterstreicht das Faktum, dass der Beruf Lehrer grosse Herausforderungen verlangt und alles andere als ein lockerer Job ist. Bei diskreten persönlichen Gesprächen in den Schulhäusern werden fehlender Respekt der Schüler und besserwissende Eltern, aber auch stetig ändernde Anweisungen der zuständigen Amtsstellen erwähnt, welche das Unterrichten erschweren.

Im Lehrerbüro vom Schulhaus «Schlossächer» in Obfelden wird am letzten Ferientag fleissig gearbeitet. Die Schulleiter Karin Ugolini und Kaspar Oettli nehmen sich für ein Gespräch mit dem «Anzeiger» jedoch trotzdem Zeit. Am ersten Tag des neuen Schuljahres erstürmen 540 Schüler zwei Schulhäuser und acht Räume für die Kindergartenklassen. Zusammen mit ihren Eltern erwarten sie freundliche, motivierte und gut vorbereitete Lehrpersonen. Schulleiter Kaspar Oettli versichert, dass die Primarschule für den Ansturm gerüstet sei. Während der fünfwöchigen Sommerferien arbeiten die Lehrpersonen jeweils zwei bis drei Wochen für die Schule.

Unterrichten verlangt volle Konzentration

Vor dem Start ins neue Schuljahr finden auch zur Vorbereitung zwei Teamtage statt. Eine Erholung von rund zwei Wochen im Sommer sei jedoch enorm wichtig, hält er fest. Unterrichten verlange stets volle Konzentration und die vor den Sommerferien und vor Weihnachten auftretenden Belastungen fordern besondere Anstrengungen. Der Schulleiter darf aber zufrieden feststellen, dass genügend Lehrkräfte gefunden wurden. Nicht ganz einfach zu besetzen gewesen sei jedoch die Stelle der schulischen Heilpädagogik, weiss Oettli. Im Weiteren erwähnt er, dass für die Primarschule Obfelden das altersdurchmischte Lernen (ADL) einen Schwerpunkt bilde. Dadurch würde im neuen Schuljahr auch nur ein Drittel aller Schüler eine neue Lehrperson kennen lernen. Das Modell ADL verlange zwar besondere Anforderungen, habe sich aber bewährt, hält der Schulleiter dezidiert fest.

Im Schulhaus Ennetgraben der Sekundarschule Affoltern arbeitete am letzten Freitagmorgen auch die Schulleiterin Tamara Meier. Sie darf feststellen, dass die Sekundarschule die Schüler am Montagmorgen parat und motiviert empfängt. Zwar habe der Lehrplan 21 einen grossen Arbeitsaufwand verlangt. Während den Sommerferien seien jedoch die nötigen Anpassungen beim Lehrstoff erarbeitet worden. Für den Schulbetrieb im kommenden Schuljahr ist die Sekundarschule Affoltern bestens vorbereitet, versichert Tamara Meier. Nun müssen noch die Kinder, insbesondere die Erstklässler, ihre Nervosität beim grossen Erlebnis des ersten Schultages in den Griff bekommen.

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