Skifahren in der «grande famiglia»

Der Sci Club Italiano Affoltern ist 40 Jahre alt geworden – mit 250 Gästen

Ein Teil der Küchencrew (von links): Marina, Sabina und Nando Pauli, Toni Onorati, Annalisa Molinaro, Annamaria Palmieri sowie Johannes Grötsch (unten).

Ein Teil der Küchencrew (von links): Marina, Sabina und Nando Pauli, Toni Onorati, Annalisa Molinaro, Annamaria Palmieri sowie Johannes Grötsch (unten).

«Full House» zum Abschlussfest in der Mehrzweckhalle Mettmenstetten. (Bilder zvg)

«Full House» zum Abschlussfest in der Mehrzweckhalle Mettmenstetten. (Bilder zvg)

Siegerehrung: Friedrich Bruner mit seiner Klasse 1a.

Siegerehrung: Friedrich Bruner mit seiner Klasse 1a.

Ski- und Snowboardausbildner im Trainingsweekend in Grindelwald – noch mit den alten Jacken.

Ski- und Snowboardausbildner im Trainingsweekend in Grindelwald – noch mit den alten Jacken.

Mit einer grossen Party hat der Sci Club Italiano Affoltern (SCIA) kürzlich seinen 40. Geburtstag gefeiert. «Wir hatten ein wunderschönes Fest mit rund 250 Gästen, ein volles Haus zum Feiern des erfolgreichen Saisonabschlusses und Freude am Erreichen des 3. Platzes beim Projekt 1816 der Clientis Bank», berichtet der SCIA-Präsident Henri Altorfer.

Der Skiclub

Der Affoltemer Skiclub ist mit über 200 Familien einer der grösseren Vereine im Säuliamt. Er wurde 1984 als Sci Club Italiano Affoltern gegründet und hat sich in den letzten 35 Jahren zum Familienverein entwickelt. Ziel des SCIA ist es, Kindern und Erwachsenen die Bergwelt und insbesondere den Wintersport zu vorteilhaften Konditionen näherzubringen.

Die Skischule

«In den letzten Jahren konnten jede Saison um die 90 Kinder und Erwachsene – in diesem Jahr sogar um die 120 – auf unserem Hausberg Stoos von den vergünstigten Angeboten profitieren und ihre ersten Ski- und Snowboardversuche machen oder die bereits angelernte Technik verbessern», berichtet der Präsident. Die Skischule findet zwischen 9.30 und 13 Uhr statt. «Bei den rund 20 Ski- und Snowboardlehrern sind die Kids bestens aufgehoben. Das Mindestalter für die Skischule beträgt fünf, für Snowboard acht Jahre», so Henri Altorfer weiter.

Eigenes Depot auf dem Stoos

Der Club verfügt zudem über ein eigenes Depot auf dem Stoos, wo Ski, Snowboards oder Skischuhe die Woche durch deponiert werden können. Die aktive Wintersaison beginnt Mitte Januar, ­dauert sieben Sonntage (inklusive Skischulrennen) und endet mit den Abschlussrennen Anfang März. Auch fortgeschrittene bis sehr gute Fahrer finden beim SCIA Freude und Freunde. Kein Wunder also, dass Sonntag für Sonntag weit über 100 Personen dem Nebel im Unterland entfliehen, um auf dem Stoos das spezielle Ambiente zu geniessen.

Italienische Wurzeln

Am Anfang wurde im Skiclub nur Italienisch gesprochen. Inzwischen besteht der Verein mit seinen Mitgliedern, Skilehrern und dem Vorstand aus einer bunten Mischung verschiedenster Länder. Der Unterricht findet hauptsächlich in Schweizerdeutsch statt. «Dennoch halten wir an unseren Wurzeln und Werten fest. Wir sind immer bestrebt, eine ‹grande famiglia› zu sein, wo auf Gastfreundschaft Wert gelegt wird und die Kinder im Mittelpunkt stehen», schwärmt Henri Altorfer.

Wie kam es überhaupt zur Gründung des italienischen Skiclubs? Mit der Auflösung des Skiclubs Säuliamt waren es im Jahr 1984 fast ausschliesslich Italiener der ersten Generation, welche den SCIA gründeten. Sie liebten die Natur, die Berge und die Kameradschaft. Die Pioniere waren Natale Cea, Gimmi Oliveri, Nicola Papapietro, Franco Perin, Carlo Razza, Renato Vallini und Primaldo Vergari zusammen mit der damals erst 18­-jährigen Patrizia Maffi.

Ein grosses Dankeschön

Der SCIA-Vorstand bedankt sich bei allen Mitgliedern, den engagierten Ski- und Snowboardausbildnern sowie Sponsoren von Herzen. (fh)

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