«Apfelraub in Affoltern» - Seite 6

Krimizeit - Teil 6

Das Objekt der Begierde: Das ApfelKunstwerk von Yves Netzhammer im kompletten Zustand. (Bild zvg)
Das Objekt der Begierde: Das ApfelKunstwerk von Yves Netzhammer im kompletten Zustand. (Bild zvg)

Eine weitere Woche war vergangen. Der Mordfall an der Oberen Bahnhofstrasse war weiter ungelöst. Immerhin gab es keine weiteren verschwundenen Äpfel und auch keinen weiteren Mord. Die Radon-Messungen nahmen auch alle weiteren Standorte der Äpfel-Kunstwerke unter die Lupe. Beim grossen Haufen an der Obstgartenstrasse wurden deutlich erhöhte Radon-Werte gemessen.

Die Ermittler witterten ihre Chance. Der vermeintliche Apfel-Dieb könnte hier als Nächstes zuschlagen. Die Polizei überwachte den Ort Tag und Nacht. Anfang Februar, in einer nebligen und kalten Nacht, tat sich etwas. Eine Gestalt näherte sich mit einem Messgerät dem Apfelberg. Es schien so, als ob die Person nach verstrahlten Äpfeln suchte. An einem Ort wurde das leise Summen des Gerätes immer lauter. Das Ziel schien gefunden. Mithilfe eines Bunsenbrenners erwärmte die Gestalt die Fundstelle und löste schlussendlich einen Apfel mit einem Beil vom Haufen.

Mit dem Apfel machte sich die Gestalt nun schnell vom Acker. Die Ermittler verfolgten die Person, welche sich nach einigen Minuten im dichten Nebel dem Stadthaus näherte. Der Mann ging hinein und verschwand im Keller. Die Ermittler bestellten Verstärkung, um das Gebäude zu stürmen. (red)

Dieser Krimi wird laufend weitergesponnen. Der Verlauf und der Ausgang der Geschichte sind noch offen. Die Redaktion freut sich auf Input aus der Leserschaft. Wie soll es weitergehen?redaktion@affolteranzeiger.ch

 

Fortsetzung folgt.

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