Bereit für die neue Amtsdauer

Der Bezirksrat Affoltern hat sich konstituiert

Rolf Kuhn (rechts) und Peter Michael Wehrli – die beiden Bezirksräte für die Amtsdauer 2025 bis 2029. (Bild Werner Schneiter)

Peter Michael Wehrli, FDP-Vertreter aus Obfelden, ergänzt nun den Bezirksrat Affoltern, nachdem er sich im zweiten Wahlgang am 18. Mai gegen Mark Würker (Die Mitte) durchgesetzt hat. Er löst Ruth Früh (FDP Bonstetten) ab, die nach drei Amtsdauern nicht mehr zur Wiederwahl angetreten ist.

Präsident ist Claude Schmidt

Nun kann also der neu zusammengesetzte Bezirksrat am 1. Juli die Arbeit für die Amtsperiode 2025 bis 2029 aufnehmen, nachdem er sich diese Woche konstituiert hat. Das Aufsichtsgremium über die Gemeinden und über öffentlich-rechtliche Körperschaften sowie Rekursinstanz bei Anfechtungen von Gemeindeentscheiden wird von Statthalter Claude Schmidt (parteilos) präsidiert, von Amtes wegen. Als Mitglieder wirken Rolf Kuhn (glp, Mettmenstetten), seit vier Jahren im Amt, und der neugewählte Peter Michael Wehrli. Ersatzmitglieder sind Gerhard Gysel (EVP, Hedingen), seit zwölf Jahren dabei, und neu Angela Cavallo (SVP, Wettswil). Verabschiedet wurde Hanni Stutz (Stallikon).

Zum ersten Vizepräsidenten wurde Rolf Kuhn bestimmt; Peter Wehrli hat die Rolle des zweiten Vizepräsidenten inne. Er übernimmt überdies das Amt des Heim- und Fürsorgereferenten – eine anspruchsvolle Aufgabe, die ­einem 15-Prozent-Pensum entspricht, 2 Prozent mehr als Kollege Kuhn. Der Beschäftigungsgrad gilt für den Bezirksrat Affoltern seit 1997. Zum Vergleich: In der Stadt Zürich kommen ordentliche Bezirksratsmitglieder auf 42 Prozent.

An der konstituierenden Sitzung war die Beschäftigung der beiden Ersatzmitglieder ein Thema, die eher selten zum Zug kommen. Der Bezirksrat wird sich darüber hinaus vermehrt mit digitalem Arbeiten beschäftigen.

Abschied nach zwölf Jahren

Im Rahmen der konstituierenden Sitzung verabschiedete Claude Schmidt das langjährige Mitglied Ruth Früh. Sie stiess 2013 zum Bezirksrat und wirkte dort auch als Heim- und Fürsorgereferentin. «Als Gemeinderätin in Bonstetten und als Heilpädagogin an verschiedenen Schulen hat sie viel Wissen und Erfahrung eingebracht und sich im Bezirksrat sehr engagiert. Dafür danken wir dir sehr», sagte der Statthalter. «Ja, die Aufgabe hat mir sehr gut gefallen, auch wegen der angenehmen Zusammenarbeit. Sonst wäre ich ja nicht so lange dabeigeblieben. Ich freue mich über die gute Nachfolge», antwortete Ruth Früh. Sie blickt im Bezirksratsgremium auf harmonische Jahre zurück, aber auch auf anspruchsvolle und schwierige Geschäfte. «Zusammen fanden wir immer Lösungen», ergänzte der Statthalter. Er und die Kanzlei mit Bezirksratsschreiberin Eliane Potratz spuren natürlich viele Geschäfte quasi vor – darunter auch schwierige. «Da ist es besonders wichtig, dass alle am gleichen Strick ziehen», so Claude Schmidt.

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