«Damit Bildung Früchte trägt»
Yvonne Accorinti-Aeberli (57), parteilos, neu

In Affoltern bin ich seit 57 Jahren zu Hause. Als Parteilose erfülle ich keine parteilichen Erwartungen, sondern setze mich mit meiner persönlichen Haltung im Sinne der Stadt und unserer Schulen ein. Ich lebe Empathie und pflege als Teamplayer einen konstruktiven Dialog im Stadtrat und in den Gremien. Unterschiedliche Schulmodelle und die Lehrerausbildung sind mir als langjähriger Lehrerin und Praxislehrperson vertraut. Ich weiss, wie sich unsere Schulen gewinnbringend weiterentwickeln können. Meine berufsbegleitende Ausbildung zur Schulischen Heilpädagogin verschafft mir zusätzliche Fachkompetenz. Als Primar- und Oberstufenschulleiterin bringe ich strategische Erfahrung, beispielsweise das Ausarbeiten von Legislaturzielen, sowie Führungskompetenz und Durchsetzungsvermögen mit. Als Examinatorin der Kantonsschule Limmattal und durch die Ausbildung meiner Söhne habe ich die Volks-, Kantons- und Privatschule, die Berufslehre sowie das Studium miterlebt und einen umfangreichen Einblick in unsere Bildungslandschaft erhalten.
Als Stadtrat will ich die Vernetzung der Vereine sowie des Gewerbes mit den Schulen verstärken und im Austausch bleiben. Die Schulen sollen sich noch stärker öffnen.
Als Präsidentin der Primarschulpflege pflege ich den regelmässigen Austausch mit der Leitung Bildung. Die Zukunft unserer Schulen liegt mir am Herzen. Die Eltern sollen ins Boot und in die Verantwortung genommen werden. Die Kinder müssen mit den notwendigen Grund- und Sozialkompetenzen gerüstet sein und die Lehrpersonen bezüglich der Anforderungen unserer Zeit, wie etwa Chancengerechtigkeit und Digitalisierung, geschult werden. Für deren Aus- und Weiterbildung ist die Zusammenarbeit mit der PH Zürich essenziell.
Der neu zusammengesetzte Stadtrat muss das Vertrauen in der Bevölkerung durch eine transparente Kommunikation und Achtsamkeit im Umgang mit den Finanzen aufbauen. Die Attraktivität für verschiedene Zielgruppen muss erhöht und der Standort Affoltern für das Gewerbe attraktiver werden. Ebenso soll das kulturelle Leben intensiviert werden. Beispiele sind belebtere Begegnungszonen und Anlässe wie etwa das Wiederbeleben eines Fasnachtsumzuges. Dabei müssen Jung und Alt gleichermassen gehört werden.
Wir müssen unseren Naherholungsgebieten Sorge tragen, da sie für diverse Freizeitaktivitäten wichtig sind und auch Neuzuzüger ansprechen. Teile des ursprünglichen Dorfkerns müssen trotz Wachstum und Veränderung als Charaktermerkmal unserer Stadt wertschätzend erhalten werden.


