Die Grundlagen des Feuerwehrhandwerks
Vergangenen Samstag wurden in Mettmenstetten 20 neu eingeteilte Feuerwehrleute aus acht Ämtler Gemeinden mit dem Feuerwehrdienst vertraut gemacht.
«Team 1 von Team 2, wir schiessen auf H9, antworten», und etwas blechern schallt es zurück: «Team 2 von Team 1, verstanden, Treffer, antworten.» Bei Team 2 herrscht Freude und es beginnt das Spekulieren, auf welche der gegnerischen Fregatten man gestossen ist. Mit dem Spiel «Schiffe versenken» üben die neu eingeteilten Feuerwehrleute bei der Landi Mettmenstetten den Umgang mit dem Handfunkgerät. Es ist einer von drei Posten, an denen ihnen am Rekrutentag die Grundlagen des Feuerwehrdienstes beigebracht werden.
Eigene Sicherheit steht über allem
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Löschdienst. Ennet der Bahngleise in-struieren Marco Wolfisberg und Daniel Künzi ihre Gruppe über Leitungsbau und die Verbrauchergeräte Strahlrohr und Hydroschild, mit denen sich eine kühlende Wasserwand aufbauen lässt, sowie Wasserwerfer. Auch an der Leiter werden die Neulinge ausgebildet. Im Feuerwehrdepot lernen die Rekruten, dass das Wichtige beim Atemschutz ist, die eigene Sicherheit vor alles zu stellen. «SÜV» lauten dazu die zentralen drei Buchstaben: Sicherung, Überwachung und Verbindung. Der eine oder die andere kam beim Sandsäcke-Schleppen ins Schwitzen. Ein Theorieblock zur Organisation der Feuerwehren im Bezirk rundet die Ausbildung ab.
Einsatzübung als Lernkontrolle
Zum Abschluss durften die Rekruten das Gelernte an einer Einsatzübung anwenden: «Kellerbrand im Nebenbau eines Landwirtschaftsbetriebs», lautet die Alarmierung. Eine Person müsse aus dem Obergeschoss gerettet werden, eine weitere werde vermisst. So waren nochmals alle geübten Disziplinen gefragt. Nach einem intensiven Tag konnten die 20 Feuerwehrfrauen und -männer reich an Erfahrungen wieder in ihre jeweilige Ortsfeuerwehr entlassen werden.








