E-Bike fahren will gelernt sein

Schulung für E-Bike-Fahrer Ü55 in Mettmenstetten

Teilnehmende an der E-Bike Schulung geben sich die Hand, um gleichmässiges, einhändiges Fahren zu üben. (Bild sals)
Teilnehmende an der E-Bike Schulung geben sich die Hand, um gleichmässiges, einhändiges Fahren zu üben. (Bild sals)

Im Jahr 2015 haben sich die Unfälle mit E-Bikes im Kanton Zürich fast verdoppelt, im Vergleich zum Vorjahr. 41 schwere Unfälle standen 106 leichten Unfällen gegenüber – als einziges Verkehrsmittel kam es bei E-Bikes zu keinen tödlichen Unfällen und lebensbedrohlichen Verletzungen. Während mit dem Fahrrad die Altersgruppe mit am meisten Unfällen 30- bis 34-Jährige sind, sind es bei E-Bikes 45- bis 49-Jährige. Zudem fällt auf, dass gerade ältere Menschen immer öfter auf das E-Bike umsteigen und im Kanton Zürich immerhin 15 Menschen zwischen 75 und 89 Jahren mit dem E-Bike verunfallt sind. Mit dem Fahrrad waren es 36 Personen.

Übung macht den Meister

 

Da sicheres Fahrverhalten auch mehr Fahrspass bedeutet, hat sich die Mettmenstetter Kommission für Altersfragen mit der Velogruppe Mettmenstetten zusammengetan, um einen E-Bike-Fahrkurs durchzuführen. 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen am Kurs beim Mettmenstetter Werkgebäude teil. «Ich bin eine geübte E-Bike-Fahrerin, wie schnell bei einer Vollbremsung die Vorderbremse blockiert, hat aber sogar mich überrascht. Die Neulenker unter den Kursteilnehmern hatten zahlreiche solche Aha-Erlebnisse», schwärmt die Teilnehmerin Margrit Aschmann. Der Parcours der E-Bike-Schulung bestand aus mehreren Posten. Es wurde geübt über eine Wippe zu fahren, das Fahrrad einhändig zu beherrschen, auf Kies zu bremsen und im Strassenverkehr und insbesondere im Kreisel sicher zu fahren.

Wenn die Velogruppe Mettmen-stetten auf gemeinsame Touren geht, gibt es immer genaue Fahrinstruktionen und manchmal kleine Übungen. Wiederholung ist etwas sehr Zentrales, was das Beherrschen eines Fahrzeugs angeht. Nur wer regelmässig E-Bike fährt und ab und zu bewusst Grenzen austestet ist auch gefährlichen Situationen gewachsen. Konzentration beim Fahren ist zentral und absolute Sicherheit wird es, gerade im Strassenverkehr, nie geben.

<p/> <p/>

 

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

In Stallikon geht es bei der Abstimmung über den Neubau einer Mehrzweckhalle und eines Schulhauses um das grösste Bauprojekt in der Geschichte der Gemeinde: Profilstangen beim Schulhaus Pünten, die die Dimension der Neubauten anzeigen. (Archivbild
Bezirk Affoltern31.08.2026

Anhaltende Diskussion um Stalliker Schulraum-Projekt

Infoabend deutet auf spannende Urnenabstimmung im September hin
Die drei attraktivsten Wohngemeinden in der Region Zürich-Aargau-Schaffhausen sind gemäss der UBS-Studie Aarau vor Baden und Schaffhausen («weit überdurchschnittlich»). Die Wohnattraktivität im nördlichen Säuliamt wird in sechs Gemeinden als
Bezirk Affoltern31.08.2026

Nicht jede Säuliämtler Gemeinde ist als Wohnort gleich attraktiv

Die UBS veröffentlicht zum zweiten Mal ihren Wohnattraktivitätsindikator
Baustelle in Aeugst: In der UBS-Studie ist die Gemeinde eine von sechs Ortschaften im Bezirk Affoltern mit einer "überdurchschnittlichen" Wohnqualität. (Bild Daniel Vaia)
Bezirk Affoltern31.08.2026

Einkommen beeinflusst Wohnattraktivität

Fortsetzung von Seite 1: «Nicht jede Säuliämtler Gemeinde ist als Wohnort gleich attraktiv»