Ein deutliches Ja zur Badi-Sanierung in Obfelden
Die Becken des Obfelder Schwimmbades erhalten eine Edelstahlauskleidung. Saniert wird auch die Badewassertechnik. Die Stimmberechtigten bewilligten den Kredit von 2,1 Mio. Franken an der Urne sehr deutlich.

Schon wenige Jahre nach dem Neubau des Schwimmbades im Jahr 1999 offenbarten sich Mängel in der Betonbeckenkonstruktion. Eine bereits erfolgte Sanierung verhinderte nicht, dass wegen undichter Betondecken weiter Wasser versickerte. Der Gemeinderat evaluierte drei Varianten und kam aufgrund fachlicher Empfehlungen klar zum Schluss, dass eine Edelstahlauskleidung der Becken langfristig die kostengünstigste und wirtschaftlichste Variante darstellt.
Ursprünglich war vorgesehen, das Geschäft auf die Tranktandenliste der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2015 zu setzen. Damals ging die Behörde aufgrund der aktuellen Edelstahlpreise von Kosten von unter 2 Mio. Franken aus. Doch das änderte sich. Die Kostengrenze wurde gesprengt, was vorerst unbemerkt blieb und nachträglich zugunsten einer Urnenabstimmung korrigiert werden musste. Die Stimmberechtigten gewichteten diesen Irrtum nicht.
Eine grosse Mehrheit liess sich von den fachlichen Argumenten einer Sanierung überzeugen und stimmte dem Kredit von 2,1 Mio Franken zu – mit 1463 Ja gegen 545 Nein. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 64,26 Prozent.
Nachhaltig
Gesundheitsvorsteherin Franziska Marty ist natürlich glücklich über die deutliche Zustimmung, die nun dank der ausserordentlich hohen Stimmbeteiligung auch sehr breit abgestützt ist – und nach ihren Worten auch einen Vertrauensbeweis in den Gemeinderat darstellt. «Wir können jetzt die Badi nachhaltig sanieren und haben eine Lösung, die für 30 bis 40 Jahre taugt», sagte sie, überzeugt davon, dass die Badi in der Bevölkerung hohen Stellenwert geniesst. (-ter.)


