Ein neuer Chef für den Götschihof

Im April wurde Markus Feil zum Stellvertreter von Solvita-Geschäftsführer Martin Ritter befördert. Die Götschihof-Leitung gab er nun ab an Volker Kessler.

Der neue Götschihof-Leiter Volker Kessler (Mitte) mit Solvita-Geschäftsführer Martin Ritter (links) und dessen neuem Stellvertreter Markus Feil, der die Leitung des Wohnheims in Urdorf behält, aber jene des Götschihofs abgab. (Bild Thomas Stöck
Der neue Götschihof-Leiter Volker Kessler (Mitte) mit Solvita-Geschäftsführer Martin Ritter (links) und dessen neuem Stellvertreter Markus Feil, der die Leitung des Wohnheims in Urdorf behält, aber jene des Götschihofs abgab. (Bild Thomas Stöckli)

«Ich übernehme etwas Gutes», weiss Volker Kessler, hat er doch die Entwicklung des Götschihofs in den vergangenen Jahren bereits mitgeprägt. Er ist einer aus den eigenen Reihen, der neue Chef. Kessler sammelte Erfahrung als Gruppenleiter im Solvita-Wohnheim Urdorf, stieg dann auf zum Leiter Agogik im Götschihof und per 1. Juni folgte nun also der nächste Karriereschritt.

Platz gemacht hat ihm Markus Feil, der bis anhin sowohl das Wohnheim Urdorf als auch den Götschihof geleitet hatte. «Es war eine lehrreiche Zeit, wurde aber auch immer strenger», blickt er zurück. Nun werden die beiden Heime wieder separat geführt. Feil behält das in Urdorf. Hauptgrund dafür ist die geografische Nähe zur Solvita-Führung. Schliesslich hat Feil bereits im April eine neue Aufgabe übernommen: Er ist Stellvertreter von Geschäftsführer Martin Ritter.

«Volker Kessler wird einiges weiterentwickeln können», ist Markus Feil zuversichtlich. Dabei gehe es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, sondern allenfalls die Speichen zu polieren oder einen Reifen zu wechseln. Als Leiter von zwei Heimen sei er mit dem Tagesgeschäft eingedeckt gewesen. «Es haben alle funktioniert auf ihrem Posten, aber wenn jemand ausgefallen wäre, hätten wir keine Ressourcen gehabt», bestätigt Martin Ritter.

 Der Leitungswechsel hat auf dem Götschihof für wenig Unruhe gesorgt. Mit der internen Lösung habe man den Ball flach gehalten, so Markus Feil. Schliesslich kennt man Kessler in Aeugstertal bereits.

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