Ein neuer Chef für die Regionale Führungsorganisation Albis

Primus Kaiser soll die RFO Albis als Nachfolger von Hanspeter Eichenberger in die Praxis führen. Die Feuertaufe erwartet ihn spätestens am 24. August.

Ruedi Fornaro (rechts), Präsident des Sicherheitszweckverbands Albis, mit dem neuen Chef RFO, Primus Kaiser. (Bild Thomas Stöckli)
Ruedi Fornaro (rechts), Präsident des Sicherheitszweckverbands Albis, mit dem neuen Chef RFO, Primus Kaiser. (Bild Thomas Stöckli)

Bei überkommunalen Grossereignissen im Bezirk die verfügbaren Kräfte koordinieren – das ist die Aufgabe der RFO Albis, die seit 2012 aufgebaut wird. Der entsprechende Auftrag dazu ging 2011 vom Kanton an die Ämtler Gemeinden, welche ihn an den Sicherheitszweckverband delegierten.

Den RFO-Aufbau geleitet hat Hanspeter Eichenberger, Gemeindepräsident von Wettswil. Er amtete auch als erster Chef der Organisation. Per Ende 2015 hat er allerdings aus gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt. Für ihn übernimmt nun per 1. April Primus Kaiser. Der ehemalige Bonstetter Gemeindeschreiber ist nicht nur bestens vernetzt im Säuliamt, er bringt zudem langjährige Kommandoerfahrung aus Militär und Feuerwehr mit.

«Das, was wir theoretisch aufgegleist – ja, aus dem Boden gestampft – haben, soll er nun in die Praxis umsetzen, wenn tatsächlich der Tag x eintritt», fasst Ruedi Fornaro, Präsident des Sicherheitszweckverbands Albis, seine Erwartungen an den neuen Chef RFO in Worte. Die Feuertaufe erwartet Primus Kaiser spätestens am 24. August. Unter dem kritischen Blick dreier Instruktoren vom Bund wird die RFO Albis eine Erdbebenübung zu bewältigen haben. «Das wird ein erster Meilenstein sein, der aufzeigt, was wir richtig durchdacht haben und wo wir noch über die Bücher müssen», so Fornaro.

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