«Gebäude-Aufwertung mit mehr Ausnützung»
Zur Einweihung des Schulhauses waren vergangenen Mittwoch alle Exponenten eingeladen, die mit dem Schulhaus Gamma und dem Umbau zu tun haben. Bei der Besichtigung und dem Festakt wurde gezeigt, dass sich der Aufwand und die intensive Planungszeit gelohnt haben.

Für die Besichtigung des neuen Schulhauses liess sich die Schule Hedingen etwas Besonderes einfallen. Anstatt einer gemeinsamen Hausführung wurden die Besuchenden in jedem Zimmer von den jeweiligen Verantwortlichen empfangen. Susanne Winistörfer vom Chinderhuus Hedingen freute sich speziell über den Einzug ins neue Schulhaus. «Endlich hat jedes Kind seinen eigenen Kleiderhaken», strich sie exemplarisch hervor. Der Teil für die Tagesstrukturen im Parterre und Keller ist für bis zu 66 Kinder konzipiert.
Kurze Wege in der Verwaltung
Im ersten Stock ist neu die Schulverwaltung und die Schulleitung untergebracht. Im Dachgeschoss befinden sich Räume für Sonderpädagogik sowie ein Halbklassenschulzimmer und das Handarbeitszimmer. Im Gammasaal wird beispielsweise Psychomotorik geschult. «In diesem Ansatz werden Bewegung, Gefühl und Verhalten ganzheitlich angegangen. Abweichungen in der Bewegungsentwicklung führen oft zu Unwohlsein bei den Kindern und resultieren in Verhaltensauffälligkeiten», erläuterte Sandra Losi. Der Hedinger Gemeindepräsident Bertram Thurnherr freute sich sehr über die gelungene Renovation: «Das Gebäude ist ein richtiges Bijou geworden. Die Zusammenarbeit mit Michel Nigg war ein Glücksfall – nicht nur wegen des Raumgewinns von 200 Quadratmetern. Gerade die Räume für die Tagesstrukturen sind super gelungen.» Primarschulleiter Ueli Trindler nahm seine Worte auf und scherzte: «Gamma, das steht für Gebäude-Aufwertung mit mehr Ausnützung.»


