Gesamtsanierung auf gutem Weg
Die Gesamtsanierung des Oberstufenschulhauses Ennetgraben in Affoltern am Albis ist auf gutem Weg und wird im Sommer planmässig abgeschlossen. Für die am Bau Beteiligten und für den Schulbetrieb ist sie eine grosse Herausforderung.
Erweiterung und Gesamtsanierung der 1971 erbauten Schulanlage Ennetgraben in Affoltern waren unbestritten. Die Erweiterung sowie die Aufwertung von Aula und Foyer fanden an der Urne am 18. Mai 2014 grosse Zustimmung. Mit 3104 Ja gegen 817 Nein wurde in Affoltern und Aeugst der Bruttokredit von 2,5 Mio. Franken angenommen. Die Gesamtsanierung in der Höhe von 19,5 Mio. Franken sanktionierte der Souverän im Rahmen der Budget-Gemeindeversammlungen.
Die Aussensanierung mit neuen Fassaden ist beinahe abgeschlossen. Und seit Herbst 2015 läuft der Betrieb im sanierten Allgemeintrakt. Dort befindet sich bei der Aufstockung auch der neue Mehrzweckraum, welcher während der Sanierungszeit zu zwei Schulzimmern umfunktioniert wurde. Anschliessend soll er zu schulinternen Aktivitäten und zum Beispiel auch für Projektarbeiten dienen. Weiter findet man neben einem Foyer auch die Schulküchen und Räume für hauswirtschaftliche und naturwissenschaftliche Fächer sowie die beiden Turnhallen. Im November konnte nach einer weiteren Bauetappe der Südtrakt mit Zimmererweiterungen bezogen werden.
«Eine bauliche Herausforderung mit einigen Überraschungen, zum Beispiel bei Aufstockung durch das Regenwetter bzw. die Dachsanierung», sagt Schulpflegerin Sonja Humbel, Mitglied der Baukommission. Gleichwohl sei die Gesamtsanierung bisher in geordneten Bahnen verlaufen, und der Zeitplan stimme – dies auch dank dem grossen Einsatz der Baukommission, fügt sie bei. Dieser Baukommission gehören neben Sonja Humbel, Sonja Züfle (Schulleitung), Marion Petta (Schulverwaltung) und Präsidentin Marlyse Blatter Burger an. Diese unterstützt Daniel Matthis (Hauswar-tungen), welcher die Schulanlage in- und auswendig kennt, was sehr wertvoll ist. Dass es rund läuft, dafür sorgen auch Baubegleiter Fabrizio Meo von der Gemeinde und natürlich Generalplaner Martin Greutmann mit seinen Mitarbeitenden von Caretta Weidmann Baumanagement AG. «Die Gesamtsanierung ist für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung – nicht nur logistisch, baulich, auch organisatorisch und in Bezug auf die Sicherheit», hält Sonja Humbel fest.
Keine Provisorien für Schüler
Nicht zuletzt dank guten Zusammenspiels der Gremien und der Flexibilität der Lehrpersonen müssen Schülerinnen und Schüler nicht in Provisorien unterrichtet werden. Ausweichen mussten einzig Schulverwaltung und Schulleitung, die in der benachbarten Zena AG untergebracht sind. Schulwerkstätten und Hauswartung sind in den Räumen der (inzwischen nach Zwillikon umgezogenen) Bauspenglerei von Gerhard Baumann eingerichtet.
Sonja Humbel und die Verantwortlichen hoffen, dass die verbleibenden Renovationsarbeiten noch bis zum Sommer dauern und weiter gut verlaufen und, dass das Budget eingehalten wird, obwohl schon einige unvorhergesehene Arbeiten angefallen sind. Das Einweihungsfest findet am 3. September statt. Noch im Gang sind die Bauarbeiten im Nordtrakt, der – wie der Südtrakt – als Schulraum genutzt wird, sowie die Neugestaltung der Aula. Sie erhält eine neue Küche und eine Bar, wird also auch für nichtschulische Anlässe nutzbar sein.






