Grosses Theater der Jungen Ämtler Bühne
«Peer Gynt» – Aufführungen im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten

Was für ein Peer Gynt! Da wird Theater nicht gespielt, sondern sicht- und hörbar gelebt, gelitten und vor allem geliebt. Was die Junge Ämtler Bühne unter der glänzenden Regie und mit knallhartem Training von Claudia Odin Anderegg aus dem Ibsen-Klassiker Peer Gynt herausschält, verdichtet und ihm aufschminkt, ist schlicht grosse Klasse!
Grosses Theater – kostbarer Augenblick
Die Eigeninszenierung der Jungen Ämtler Bühne des «dramatischen Gedichts», wie Ibsen sein Schauspiel nannte, ist grosses Theater und ein kostbarer Augenblick, der eigentlich nicht aufhören darf. Die in förmlich ineinander fliessenden Bildern und Szenen schlüssig erzählte, gesungene, getanzte und erfrischend virtuos gespielte Geschichte des Lügners, Aussenseiters und Träumers, aber auch Egoisten und Taugenichts Peer Gynt sollte weitergehen. Dieser Wunsch lässt sich aus den frenetisch beklatschten und bejubelten ersten Aufführungen im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten, unzweifelhaft lesen.
Wer es noch nicht erlebt hat und die drei noch verbleibenden Aufführungen von morgen Mittwoch, am kommenden Freitag und Samstag auch sausen lässt, verpasst einen raren grossen Theater-Moment! (kb.)


