In vier Ämtler Gemeinden kommt es zur Kampfwahl ums Präsidium
Auftakt zur Wahlberichterstattung im «Anzeiger»
Bei den kommunalen Erneuerungswahlen am 8. März kommt es in mehreren der 14 Gemeinden im Bezirk Affoltern zu einer Neubesetzung beziehungsweise einer Kampfwahl um die Gemeindepräsidien. Die Ausgangslage präsentiert sich dabei jeweils recht unterschiedlich.
Amtierende werden herausgefordert
Spannend dürfte es in Obfelden werden. Dort wird der bisherige parteilose Amtsinhaber Stephan Hinners (Hochbau / Immobilien) von der parteilosen Diana Caruso herausgefordert. Sie ist bereits im Gemeinderat (Tiefbau / Alter) vertreten. In Ottenbach fordert der bislang nicht im Gemeinderat vertretene parteilose Ernst Diethelm die parteilose Gabriela Noser Fanger (Kultur / Hochbau) heraus. In zwei Gemeinden kommt es zu einer Neubesetzung des Gemeindepräsidiums, weil Stefan Gyseler (Hausen) und Esther Breitenmoser (Knonau) nicht mehr zur Wiederwahl antreten. In Hausen bemühen sich Andrea Sidler (SP, bisher im Gemeinderat für die Primarschulpflege zuständig) und neu der FDP-Politiker Olivier Hofmann um den frei werdenden Posten. In Knonau haben Roland Buchmann (parteilos, bislang nicht im Gemeinderat vertreten) und Brigitta Trinkler (parteilos, bislang im Gemeinderat zuständig für Finanzen / Sicherheit) den Finger gestreckt.
In Aeugst und in Hedingen steht jeweils nur eine Kandidatin für das höchste Gemeindeamt zur Verfügung. In Aeugst möchte die parteilose Gisèle Stoller Laubi (bislang im Gemeinderat für Soziales zuständig) auf Nadia Hausheer folgen, die nicht mehr zur Wahl antritt. In Hedingen möchte Nicole Doppler die Nachfolge von Gemeindepräsident Ruedi Fornaro antreten, der nicht wieder kandidiert. Doppler ist FDP-Mitglied und im Gemeinderat von Hedingen bislang für Finanzen und Immobilien zuständig.
In den restlichen acht Gemeinden (Affoltern, Bonstetten, Kappel, Maschwanden, Mettmenstetten, Rifferswil, Stallikon und Wettswil) bleibt in Sachen Präsidium alles beim Alten. Die bisherigen treten wieder an, Gegenkandidaten gibt es keine. In einzelnen Gemeinden gibt es nur so viele Kandidatinnen und Kandidaten, wie Plätze zu vergeben sind. Das ist unter anderem in Aeugst, Kappel, Maschwanden, Mettmenstetten, Rifferswil oder Stallikon der Fall.
In den anderen Gemeinden stehen mehr Kandidaten auf den Listen, als es Plätze gibt. Zum Beispiel in Affoltern, wo sich zehn Namen auf der Liste für den siebenköpfigen Stadtrat finden. Dort haben die Wählerinnen und Wähler zumindest eine gewisse Auswahl.
Sonderseiten mit der Ausgangslage
Vor den Gemeindewahlen vom Sonntag, 8. März, stellt der «Anzeiger» ab der heutigen Ausgabe bis zum 17. Februar in einer speziell dafür konzipierten Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die über 90 Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten ausführlich zu Wort kommen. Den Auftakt macht heute Wettswil.
Dazu steht die Forumseite allen etwa 200 Kandidaten und Kandidatinnen für die weiteren Behörden wie Primar- und Sekundarschulpflegen, Rechnungsprüfungs- oder weiteren Kommissionen sowie Kirchenpflege zur einmaligen Selbstdarstellung mit den dort üblichen Längen (maximal 2000 Zeichen und ein Bild) bis am 27. Februar zur Verfügung. Auch Wahlempfehlungen finden auf der Forumseite Platz, pro Leserin oder Leser kann die Redaktion eine Wahlempfehlung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin berücksichtigen. Im Laufe der nächsten zwei Monate wird die Redaktion auch von einzelnen Wahlpodien berichten, sofern zu diesem alle Kandidierenden in der jeweiligen Gemeinde Zugang haben. Am Wahltag selbst wird die Redaktion in allen Gemeinden vor Ort sein, um in der Ausgabe vom Dienstag, 10. März, ausführlich über die Wahlergebnisse zu berichten.
Lesen Sie hier das erste Gemeindeporträt von Wettswil.














