Interkommunale Anstalt «IKA Sozialdienst» gut unterwegs
Neukonzeption von den Gemeinden positiv aufgenommen

«Die Projektgruppe ‹Soziales Netz Knonaueramt› (SoNeK) ist stolz auf die erarbeitete Lösung. Der Bezirksworkshop hat klar gezeigt, dass gute gemeinsame Lösungen möglich sind», stellt Iris Geissbühler, Gemeinderätin Stallikon, mit Zufriedenheit fest. Die Leiterin der Steuergruppe zur Neuorganisation des Sozialdienstes Bezirk Affoltern steht damit nicht allein. Genauso zuversichtlich äussern sich auch die weiteren Mitglieder der breit abgestützten Projektgruppe zur Findung und Erarbeitung einer Neuorganisation für den Sozialdienst Bezirk Affoltern. Erst recht nach den durchwegs positiven Rückmeldungen, welche die Vernehmlassung der Konzeption für den künftigen Sozialdienst hervorgebracht hat, ebenso die verbindlichen Aussagen zur künftigen Nutzung des Sozialdienstes: Mit Aeugst, Hausen, Hedingen, Kappel, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach und Rifferswil wollen zehn Gemeinden als Träger der IKA Sozialdienst deren gesamtes Leistungsangebot beanspruchen.
Die drei Unterämtler Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil beabsichtigen zudem, die Leistungen für Berufsbeistandschaften, Suchtberatung und Asylwesen weiterhin von der IKA Sozialdienst zu beziehen, indessen die Sozial- und Wirtschaftshilfe sowie die persönliche Beratung für ihre Einwohner selber anzubieten. Einzig der Bezirkshauptort erbringt alle Leistungen im Bereich Sozialdienst selbstständig.
Strategie für Kesb-Trägerorganisation definiert
Neben der zukünftigen IKA Sozialdienst, sind alle 14 Bezirksgemeinden zudem bezüglich Kindes- und Erwachsenenschutz ein sogenannter Kesb-Kreis und betreiben eine Kesb-Behörde. Der Workshop vom vergangenen Mittwoch hat einen anderslautenden Vorschlag der Gemeinde Affoltern, welche die Übernahme der Kesb-Organisation und die Bedienung der anderen 13 Gemeinden mittels Anschlussverträgen aufgeworfen hat, entsprechend deutlich abgelehnt.
Aufgrund zusätzlicher Abklärungen verzögert sich aber nun die Festlegung der künftigen Organisationsstruktur für die Kesb, was weiter nicht kritisch sei, wie die Leiterin der Steuergruppe zur Neuorganisation des Sozialdienstes anfügt. «Die Fakten bezüglich Kesb-Organisation sind in ihren Grundzügen klar, die Feinabstimmungen sollten keine unüberwindbaren Hürden mehr bilden, erfordern aber noch verschiedene Gespräche.»


