Künftig noch mehr Flexibilität beim Blitzen

Die fixen Radarkästen im Säuliamt wurden durch semistationäre Messanlagen ersetzt

Semistationäre Radaranlagen (wie hier in Obfelden) statt fixer Radarkästen – die neue Strategie der Kapo ist auch im Säuliamt sichtbar. (Bild Thomas Stöckli)
Semistationäre Radaranlagen (wie hier in Obfelden) statt fixer Radarkästen – die neue Strategie der Kapo ist auch im Säuliamt sichtbar. (Bild Thomas Stöckli)

Er war wahrscheinlich der berühmteste «Polizist» im Säuliamt, der Radarkasten unterhalb der Schulanlage Güpf an der Zürcherstrasse in Hedingen. Vor einigen Wochen wurde er allerdings in den Ruhestand versetzt – und nicht nur er: «Die fixen Radaranlagen der Kantonspolizei Zürich sind in die Jahre gekommen, defektanfällig und entsprechen in qualitativer Hinsicht den Anforderungen nicht mehr», verrät Kapo-Sprecherin Carmen Surber auf Anfrage des «Anzeigers». Bis auf wenige Ausnahmen wurden die fixen Messanlagen bereits im ganzen Kanton ausser Betrieb genommen und die Radarkabinen abgebaut. Auch der fixe Radarkasten im Weiler Schonau, Rifferswil, war letzten Sommer davon betroffen.

Wirkung nimmt mit der Zeit ab

Als Ersatz für die wegfallenden fixen Radaranlagen seien bereits 2015 vier semistationäre Geschwindigkeits-messanlagen beschafft worden, so Carmen Surber weiter. Diese basieren auf Lasertechnologie und sind seit genau einem Jahr in Betrieb. Total stehen der Kantonspolizei Zürich damit zwölf semistationäre Anlagen zur Verfügung, welche bedarfsgerecht und flexibel eingesetzt werden können.

Stolze 21 Jahre und vier Monate war der Hedinger «Blitzer» im Einsatz, immerhin gut fünf Jahre jener in Schonau. Wie viel Bussgeld die beiden «Blechpolizisten» in ihrer «Lebenszeit» eingebracht, haben, dazu wollte die Kapo Zürich keine Angaben machen. Im Verlaufe der Jahre habe die Wirkung der stationären Radaranlage allerdings grundsätzlich abgenommen.

Welches sind denn nun künftig Schwerpunkt-Standorte für Geschwindigkeitskontrollen im Bezirk? «Die semistationären Radaranlagen werden bedarfsgerecht, wo sie der Verkehrssicherheit dienen, aufgestellt», so Carmen Surber.

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

In Stallikon geht es bei der Abstimmung über den Neubau einer Mehrzweckhalle und eines Schulhauses um das grösste Bauprojekt in der Geschichte der Gemeinde: Profilstangen beim Schulhaus Pünten, die die Dimension der Neubauten anzeigen. (Archivbild
Bezirk Affoltern31.08.2026

Anhaltende Diskussion um Stalliker Schulraum-Projekt

Infoabend deutet auf spannende Urnenabstimmung im September hin
Die drei attraktivsten Wohngemeinden in der Region Zürich-Aargau-Schaffhausen sind gemäss der UBS-Studie Aarau vor Baden und Schaffhausen («weit überdurchschnittlich»). Die Wohnattraktivität im nördlichen Säuliamt wird in sechs Gemeinden als
Bezirk Affoltern31.08.2026

Nicht jede Säuliämtler Gemeinde ist als Wohnort gleich attraktiv

Die UBS veröffentlicht zum zweiten Mal ihren Wohnattraktivitätsindikator
Baustelle in Aeugst: In der UBS-Studie ist die Gemeinde eine von sechs Ortschaften im Bezirk Affoltern mit einer "überdurchschnittlichen" Wohnqualität. (Bild Daniel Vaia)
Bezirk Affoltern31.08.2026

Einkommen beeinflusst Wohnattraktivität

Fortsetzung von Seite 1: «Nicht jede Säuliämtler Gemeinde ist als Wohnort gleich attraktiv»