Kultur – Gegenkraft zum Krieg
Regierungsrätin Jacqueline Fehr am «La Marotte»-Jubiläum in Affoltern

«Ich weiss nicht, ob Sie sich damals bewusst waren, in welch historischem Umfeld das Kellertheater LaMarotte den Vorhang öffnete.» Regierungsrätin Jacqueline Fehr wies in ihrer Laudatio anlässlich des 15-Jahre-Jubiläums des Kellertheaters darauf hin, dass 2001 ein Jahr voller erschreckender Ereignisse war: 9/11, Gotthard-Brand, Attentat in Zug oder Swissair-Grounding. «Ich denke, dass Sie gerade in jener Zeit der Verunsicherung gut daran taten, in Kultur und Gemeinschaft zu investieren.» Kultur sei die Gegenkraft zum Krieg, betonte sie. «In der Kultur nehmen Ideen, Hoffnungen und Erwartungen Form an.» Dass es das LaMarotte gebe – und noch immer gebe –, das sei das Verdienst ganz vieler. Das Verdienst von Privaten, Politikern, Behörden, Sponsoren und KMU.Besonders würdigte sie das grosse Engagement der Geschäftsführerin, Isabelle Schaetti.
«Das ‹LaMarotte› ist für mich mehr als das kleine Kellergewölbe. Es ist für mich als Institution eine Haltung für ein Kulturverständnis», führte die Kulturministerin weiter aus. Das LaMarotte sei Kultur an sich, ein Ort, wo man hingehe, wo öffentliches Leben stattfinde. Kulturpolitisch sei das Knonauer Amt eine Vorzeigeregion. «Mit dem ‹LaMarotte› ist es Ihnen gelungen, ein kulturpolitisches Selbstverständnis einer Region zu schaffen, von dem andere Regionen lernen können», lobte sie. Und abschliessend übergab sie als symbolisches Geschenk das Versprechen, dass die Fachstelle Kultur das «LaMarotte» auch weiterhin finanziell unterstützen werde.


