Lernende der Schweizer AG beeindrucken den französischen Staatspräsidenten
Den zweiten Tag seines Staatsbesuches startete François Hollande mit einer Besichtigung der Ernst Schweizer AG in Hedingen. Begleitet wurde der hohe Gast von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und einem stattlichen Tross weiterer Personen.

Es war nur ein kurzer Teil der rund 80-minütigen Besichtigung, aber er beeindruckte: Isabelle Villiger aus Affoltern und Aron Bonomo aus Hedingen, zwei von insgesamt 46 Lernenden der Ernst Schweizer AG, stellten Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und ihrem hohen Gast François
Hollande ein von Lernenden der Firma erarbeitetes Nachhaltigkeitsprojekt vor.
Die kurze, nichtsdestotrotz hochinteressante Präsentation machte Eindruck, wie das gezeigte Interesse und das anerkennende Kopfnicken des französischen Präsidenten bestätigten. Ebenso wie der bündige Vortrag der Lernenden imponierte der gesamte erste Teil der Besichtigung der Schweizer AG, welcher ganz dem Thema Berufsbildung gewidmet war. Mit 46 Lernenden in zehn verschiedenen Berufen ist das Hedinger Metallbau-Unternehmen ein Vorzeigebetrieb, genauso wie mit seinem Handeln nach den Grundsätzen der nachhaltigen Unternehmensführung. Energie- und emissionsarme Fertigungsprozesse, langlebige Produkte, wiederverwendbare Materialien sowie das breite Sortiment an Produkten der Schweizer AG für die Nutzung von Sonnenenergie bildeten den zweiten Schwerpunkt des Staatsbesuches in Hedingen.
Ein Höhepunkt in der Firmengeschichte
Der Besuch des französischen Staatspräsidenten, so hielt Hans Ruedi Schweizer fest, gehe unbestritten als ein Höhepunkt in die Firmengeschichte ein. Der Verwaltungsratspräsident der Ernst Schweizer AG, die demnächst ihr 95-Jahre-Jubiläum feiern kann, sprach in seiner Begrüssung im Foyer von einem eigentlichen «Geburtstagsgeschenk». Anschliessend stellte er das Unternehmen in einer kurzen Präsentation vor und verwies dabei auf die innovative Tradition des selbstständigen Familienunternehmens mit Sitz in Hedingen, das sich durch zukunftsgerichtete und standardisierte Produkte sowie mit effizienten, prozessorientierten Abläufen in Sachen Nachhaltigkeit und Nutzung erneuerbarer Energien weitherum einen guten Namen geschaffen hat. Dafür wurde die Schweizer AG auch schon mehrfach ausgezeichnet.
Die guten Beziehungen des Hedinger Traditionsbetriebes zu Frankreich wurden ebenfalls angesprochen.
Einerseits war beim Staatsbesuch auch eine Delegation elsässischer Grenzgänger – Schweizer-Mitarbeitende der Zweigniederlassung im aargauischen Möhlin – mit dabei, anderseits Vertretungen französischer Lieferanten von Fotovoltaik-Modulen.


