Mettmenstetten – gemeinsam unterwegs in die Zukunft

Vreni Spinner, Gemeindepräsidentin Mettmenstetten. (Bilder zvg)
Vreni Spinner, Gemeindepräsidentin Mettmenstetten. (Bilder zvg)

Liebe Mettmenstetterinnen und Mettmenstetter, das Jahr 2025 zeigt: Unsere Gemeinde entwickelt sich dynamisch und bleibt zugleich menschlich und nahbar. Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen, Ihr Engagement und die vielen Begegnungen, die Mettmenstetten zu einem lebendigen Zuhause machen.

Mit besonderer Freude widmeten wir uns auch einer kleinen Perle im Dorfkern. Der in Zürich wohnhafte Bürger Fritz Kleiner liess das frühere Gebäude der Sonntagsschule abbrechen und errichtete dort einen Brunnen mit einer fröhlichen Kindergruppe aus Bronze von Bildhauer Walter Hürlimann, den er seiner Gemeinde als Erinnerung an seine Kindheit schenkte. Um diese Anlage aufzuwerten, sprach der Gemeinderat einen Kredit von 20000 Franken, damit der Platz für die Bevölkerung einladender und offener gestaltet werden konnte.

Ein Schwerpunkt lag 2025 auf unserer Schule. Die Schülerzahlen wachsen weiter, gleichzeitig besteht bei den Schulhäusern Gramatt 1, Primarschule Dorf und Kindergarten Dorf erheblicher Sanierungsbedarf. Damit wir auch künftig genügend und zeitgemässen Schulraum anbieten können, beantragten Primarschulpflege und Gemeinderat den Neubau eines Schulgebäudes für zwölf Klassen – vier Kindergarten- und acht Primarklassen – auf dem heutigen Standort des Kindergarten-Pavillons. Der Projektierungskredit von 610000 Franken ermöglicht eine Gesamtleistungssubmission, bei der ein Gesamtteam Planung und Ausführung aus einer Hand erbringt. Bereits im Sommer durften wir ein erstes Etappenziel feiern: Am Sonntag, 6. Juli 2025, fand zwischen 12 und 17 Uhr die Eröffnungsfeier des neuen Schulmodulbaus statt. Eingeladen waren alle Familien, deren Kinder ab Sommer im neuen Gebäude den Kindergarten besuchen, ebenso sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner, die mit ihren Steuern dieses Schulhaus ermöglicht hatten. Damit das Schulfest sicher, entspannt und umweltfreundlich verlief, kamen viele zu Fuss oder mit dem Velo.

Das Jahr 2025 führte uns auch vor Augen, wie verletzlich Menschen und Orte sind. Ein verheerender Bergsturz traf Ende Mai das Dorf Blatten VS schwer und zerstörte weite Teile dieser Berggemeinde. Um die Betroffenen zu unterstützen, überwies die Gemeinde Mettmenstetten 2000 Franken an die Schweizer Berghilfe – ein Zeichen der Solidarität, das uns als Gemeinde besonders am Herzen lag.

Wichtig war uns auch der Blick auf unsere Geschichte. Mit dem Verein Dorfgeschichte Mettmenstetten schloss der Gemeinderat eine Leistungsvereinbarung ab, welche Aufgaben, Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen sowie die finanzielle Unterstützung regelt. Die Gemeinde verdoppelte Mitglieder- und Gönnerbeiträge bis 1500 Franken; die auf fünf Jahre befristete Vereinbarung förderte sowohl die Eigenständigkeit des Vereins als auch sein Engagement für die Bevölkerung.

Einen zentralen Stellenwert hatte schliesslich die künftige Entwicklung unseres Siedlungsraums. Der Gemeinderat schloss die notwendigen Anpassungen der Bau- und Zonenordnung an das revidierte Planungs- und Baugesetz ab. Neben der Harmonisierung von Baubegriffen und Messweisen wurden der überkommunale Ortsbildschutz mit einer eigenen Kernzone in Rossau und im Oberdorf, die klimaangepasste Siedlungsentwicklung sowie – wo erlaubt – massvolle Erleichterungen in der Bauweise berücksichtigt.

An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 20. Oktober 2025 beschlossen die Stimmberechtigten diese wichtigen Grundlagen für das Bauen und Wohnen in Mettmenstetten.

Vreni Spinner,

Gemeindepräsidentin Mettmenstetten

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