Mögliche Massnahmen gegen die übermässige Überwärmung im Amt

Fortsetzungvon «Hitze-Hotspots im Säuliamt»

Diese Hitzeinsel in Maschwanden ist bei der Dörflistrasse zu verorten.

Diese Hitzeinsel in Maschwanden ist bei der Dörflistrasse zu verorten.

In Obfelden findet sich ein Hotspot beim Volg und bei der Tankstelle.

In Obfelden findet sich ein Hotspot beim Volg und bei der Tankstelle.

Im Zentrum von Ottenbach hat es hier eine Hitzeinsel.

Im Zentrum von Ottenbach hat es hier eine Hitzeinsel.

In Mettmenstetten befindet sich eine Hitzeinsel im Viereck zwischen Unterfischbach- und Ersprachstrasse.

In Mettmenstetten befindet sich eine Hitzeinsel im Viereck zwischen Unterfischbach- und Ersprachstrasse.

Hausen hat eine Hitzeinsel nördlich von Unterdorf an der Ebertswilerstrasse.

Hausen hat eine Hitzeinsel nördlich von Unterdorf an der Ebertswilerstrasse.

In Rifferswil befindet sich eine Hitzeinsel südlich der Dorfstrasse.

In Rifferswil befindet sich eine Hitzeinsel südlich der Dorfstrasse.

In Kappel wird es in der Umgebung Lierenhof übermässig überwärmt.

In Kappel wird es in der Umgebung Lierenhof übermässig überwärmt.

In Knonau beim Gemeindehaus mit dem grossen Parkplatz daneben.

In Knonau beim Gemeindehaus mit dem grossen Parkplatz daneben.

Eine Hitzeinsel in Hedingen nördlich der Arnisstrasse entlang des Bahngleises Richtung Zürich, wo es zeitweise übermässig überwärmt ist.

Eine Hitzeinsel in Hedingen nördlich der Arnisstrasse entlang des Bahngleises Richtung Zürich, wo es zeitweise übermässig überwärmt ist.

In Wettswil findet sich eine Hitzeinsel südlich von der Bushaltestelle Industrie an der Moosstrasse, wo sich eine Tankstelle und ein Autohändler befinden.

In Wettswil findet sich eine Hitzeinsel südlich von der Bushaltestelle Industrie an der Moosstrasse, wo sich eine Tankstelle und ein Autohändler befinden.

Der zweite Hotspot in Affoltern zwischen Poststrasse, Oberer Bahnhofstrasse, Merkurstrasse und Unterer Bahnhofstrasse. (Bilder Claudia Eugster)

Der zweite Hotspot in Affoltern zwischen Poststrasse, Oberer Bahnhofstrasse, Merkurstrasse und Unterer Bahnhofstrasse. (Bilder Claudia Eugster)

In Bonstetten im Dreieck Birchstrasse – Sagiweg – Aumülistrasse.

In Bonstetten im Dreieck Birchstrasse – Sagiweg – Aumülistrasse.

Gebiete, welche mittels des Geoportals des Kantons Zürich als Hitzeinseln identifiziert werden konnten, sind tagsüber während einer sommerlichen Schönwetterphase sehr stark überwärmt und auch nachts sind sie mässig bis stark überwärmt. Die Fotos bilden diese «Hitzeinseln» in den Gemeinden im Amt ab.

Um der starken Wärmebelastung am Tag entgegenzuwirken, wird daher empfohlen, diese Gebiete stärker zu begrünen und weitere lokale Massnahmen zur Verbesserung der Auskühlung umzusetzen. Der Massnahmenkatalog ist unterteilt in Massnahmen zur Arealentwicklung, Massnahmen an Gebäuden und Massnahmen im Aussenraum. Er umfasst insgesamt 18 Massnahmen.

Massnahmen zur Arealentwicklung

Bei der Arealentwicklung, welche auch jegliche Zentrumsplanung betrifft, sollte darauf geachtet werden, dass künftig die Kaltluftzirkulation sichergestellt ist. Die Unterbauung von Freiflächen sollte möglichst reduziert werden. Fassaden sollten beschattet und Freiräume möglichst durch Gebäude beschattet werden. Die aufgezählten Massnahmen sind ausschliesslich für Neuentwicklungen relevant.

Massnahmen an Gebäuden

Auch die Optimierung der Wärmespeicherung und Kühlung und die Abführung der Gebäudewärme sind nur für Neuentwicklungen relevant. Bei Neuentwicklungen und Arealen im Bestand wird empfohlen, die Dächer zu begrünen und sie klimaangepasst zu konstruieren und zu gestalten.

Massnahmen im Aussenraum

Bei Neuentwicklungen sollte als Massnahme im Aussenraum das Regenwassermanagement geplant werden. Bei Neuentwicklungen und bei Arealen im Bestand gilt es, Grünflächen zu planen und zu gestalten. Begeh- und befahrbare Oberflächen sollten entsiegelt werden. Ausserdem sollte die Wärmespeicherung von Oberflächen reduziert werden. Wichtig wäre es auch, grosskronige Bäume zu erhalten und zu pflanzen und Beschattungselemente vorzusehen. Wasser sollte erlebbar gemacht werden und innovative Bewässerungslösungen sollten umgesetzt werden.

Leitbahnen für kalte Luft schaffen

Es gibt also durchaus einige Möglichkeiten, um eine übermässige Überwärmung zu reduzieren. Bei der Arealentwicklung sollte aber vor allem die Durchlüftungssituation bedacht werden. Anhand der vorherrschenden Windrichtung können Leitbahnen für nächtliche kalte Luft eruiert werden, die zu einer Verbesserung der Auskühlung führen. Es sollten verstärkt durchströmbare Freiflächen geschaffen und Gebäuderiegel vermieden werden, vor allem solche quer zur Windrichtung. Geoportal Kanton Zürich gibt bei den jeweiligen Arealen sogar Empfehlungen über die Ausrichtung der Gebäude ab.

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