Motiviert, weiter «anzupacken»

Claudia Spörri (53), SVP, bisher

Als gebürtige Affoltemerin bin ich eng mit meinem Heimatort verbunden. Affoltern ist nicht nur mein Wohnort, sondern der Ort, wo ich mich zu Hause fühle. Mir ist wichtig, nicht nur Teil dieser Stadt zu sein, sondern das Zusammenleben aktiv mitzugestalten. In den vergangenen 16 Jahren durfte ich als Schulpflegemitglied, Schulpflegepräsidentin und Stadträtin viel Verantwortung übernehmen. Diese Erfahrungen haben meinen Blick für die Bedürfnisse unserer Stadt geschärft und mir gezeigt, wie wichtig umsichtiges, lösungsorientiertes Handeln ist. Ich kenne die Herausforderungen und bin motiviert, diese gemeinsam mit dem Stadtrat im Rahmen unserer demokratischen Prozesse weiter anzupacken.

Affoltern ist kein statisches Gebilde, sondern ein lebendiger Organismus, der sich weiterentwickeln muss, um den heutigen Bedürfnissen gerecht zu werden. Diese Entwicklung soll verantwortungsvoll erfolgen – sorgsamer Umgang mit Ressourcen und Blick auf langfristige Folgen. Nachhaltige Stadtentwicklung vereint ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte, um Lebensqualität für kommende Generationen zu sichern. Wichtig ist zudem die Zusammenarbeit mit anderen Bezirksgemeinden, um Synergien zu nutzen und gemeinsame Lösungen zu finden.

Eine vorausschauende Infrastrukturplanung bietet grosses Potenzial für die Entwicklung von Affoltern. Flexibel nutzbare Infrastruktur schafft die Basis, um auf künftige demografische Veränderungen zu reagieren. Die Entwicklung soll verantwortungsvoll und unter Berücksichtigung der finanziellen Ressourcen erfolgen. Ziel ist es, Affoltern als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort zu stärken sowie lokales Gewerbe und Vereine aktiv in die Planung einzubeziehen.

Eine umsichtige und vorausschauende Mehrjahresplanung in allen Bereichen ist unerlässlich. Angesichts der hohen Schuldenlast besteht kein Spielraum für «Nice-to-have»-Projekte. Wir tragen die Verantwortung gegenüber den kommenden Generationen, ihnen keinen noch grösseren finanziellen Ballast zu hinterlassen. Unser Ziel muss es sein, bereits heute kluge und nachhaltige Entscheidungen zu treffen, die notwendiges Wachstum ermöglichen, ohne dabei einen übermässigen finanziellen Schuldenberg aufzubauen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln, gezielte Investitionen und eine vorausschauende Planung sind die zentralen Voraussetzungen dafür, dass Entwicklung nicht auf Kosten der Zukunft geht, sondern ihr dient.

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