Neuer Spielplatz und sanierter Gemeindesaal im 2026

2025 war ein ereignisreiches Jahr für unsere Gemeinde. Angefangen hat es schon im Frühling mit der deutlichen Zustimmung der Stimmbevölkerung zur Sanierung des Gemeindesaals. In diesem Projekt sind wir inzwischen bereits voll in der Detailplanung, in welche wir seitens Gemeinderat auch immer wieder die Vereine miteinbeziehen. So wollen wir sicherstellen, dass diese den Saal dann auch optimal nutzen und somit mit Leben füllen können. Die eigentlichen Bauarbeiten sind dann zwischen Frühling und Herbst 2026 geplant.
Kurz nach der Abstimmung zum Gemeindesaal konnte dann mit der Detailplanung und Baueingabe für den Spielplatz beim Haus zur Mühle begonnen werden. Ein Projekt, welches ganz stark auf einen Mitwirkungsprozess aus der Bevölkerung gesetzt hat. Wie das beim Bauen aber leider so oft vorkommt, sind dann aus verschiedenen Gründen doch noch einige Monate ins Land gezogen, bis die Arbeiten dann endlich beginnen konnten. Inzwischen befinden wir uns aber im Endspurt, und der Spielplatz kann im Frühling festlich eingeweiht und der Bevölkerung übergeben werden. Dann liegt es an den Familien mit kleineren Kindern, diesen Ort rege zu nutzen und zu einem Treffpunkt werden zu lassen.
Zum Jahresende hin, an der Gemeindeversammlung im November, konnten wir dann dank der dort anwesenden Stimmbürger und -bürgerinnen auch einen grossen Schritt im Thema Schulraumplanung machen. Dieses Thema hat die Behörden der Gemeinde praktisch die ganze Legislatur beschäftigt, und ich bin froh, dass wir jetzt auch noch in der jetzigen Legislatur mit der definitiven Umsetzung beginnen können.
Ich möchte hier an dieser Stelle aber nicht bloss zurück, sondern auch etwas nach vorne schauen. Bauten sind dankbare Projekte, weil sie sichtbar und sehr konkret sind. Von daher wird 2026 vielleicht etwas abstrakter, aber deswegen nicht weniger interessant. Auf der Pendenzenliste des Gemeinderats und der Gemeindeverwaltung stehen gleich drei Überarbeitungen von kommunalen Verordnungen. Es sind dies die Bau- und Zonenordnung (BZO), die Abfallverordnung mit der zugehörigen Tarifordnung sowie eine Aktualisierung der Besoldungsverordnung. Über die wichtigsten Änderungen in der BZO wie auch im Abfallwesen haben wir Sie schon verschiedentlich informiert und werden dies auch weiterhin tun. Betreffend der Besoldungsverordnung sind wir noch relativ früh im Prozess, streben aber dennoch eine Abstimmung noch vor dem Legislaturwechsel an, sodass dann die neu gewählten Behörden gemäss einer aktualisierten und an die heutigen Verhältnisse angepassten Besoldungsverordnung entgolten werden.
Apropos Behörden: 2026 wird bekanntlich ein Jahr mit Gesamterneuerungswahlen sein. Bezüglich des Gemeinderats bin ich dankbar, dass sich alle fünf für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellen. Wir haben uns in den vergangenen Jahren ein breites Wissen in unseren Aufgaben angeeignet und dieses noch ein paar Jahre länger einbringen und nutzen zu können, wäre für die Gemeinde bestimmt hilfreich. Selbstverständlich werden die Behörden aber vom Stimmvolk bestellt und somit liegt die finale Wahl bei Ihnen.
Mir bleibt nun bloss noch, Ihnen allen einen guten Rutsch in das neue Jahr zu wünschen, auch im Namen des gesamten Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung. Wir wünschen einen guten Start ins 2026 und allzeit gute Gesundheit!
Martin Hunkeler,
Gemeindepräsident Kappel


