Neugestaltung des Postplatzes in Hausen für 1,8 Mio. Franken
Am Dienstagabend hat der Hausemer Gemeinderat über die Neugestaltung des Postplatzes in Hausen informiert, der zur Begegnungszone werden soll. Rund 90 Personen wohnten der Informationsveranstaltung bei. Die öffentliche Auflagefrist läuft noch bis zum 20. April.

Gemeindepräsident Stefan Gyseler, Tiefbauvorsteher Christoph Tandler und Ortsplaner Peter von Känel haben am Dienstagabend im Hausemer Gemeindesaal die geplante Neugestaltung des Hausemer Postplatzes an der Ecke Albis- und Rifferswilerstrasse vorgestellt. Sie ist ein zentraler Bestandteil der 2010 erstmals präsentierten Neugestaltung der Ortsdurchfahrt. «Um alles nochmals zu überdenken», wurde der Plan aber zurückgestellt; die Planung ging in der Zwischenzeit aber weiter, so Tandler. Zumal hinter der Post in Hausen mit der Überbauung Törlenmatt ein prägendes Grossprojekt am Entstehen ist, das die Ausgangslage veränderte.
1,8 Millionen Bau- und Landkosten
Als erste Tranche soll das Stimmvolk nun über den Postplatz befinden, der markant umgestaltet werden soll. An den heutigen Eckdaten bezüglich Kapazität von Postautohaltestellen und Autoparkplätzen ändert sich wenig, wohl aber am Layout. Der Platz soll zur Begegnungszone werden, mit Tempobeschränkung auf 20 km/h. Die Autoparkplätze werden vom Postgebäude wegverlegt. Die so gewonnene Freifläche soll mehr Manövrierraum für Gelenkbusse bieten. Nach wie vor sind drei Haltestellen geplant, die künftig aber behindertengerecht ausgeführt sind. Kostenpunkt: 1,8 Millionen Franken. Gemeindepräsident Stefan Gysler bezeichnete die Investition denn auch als «ambitiös», wenn man bedenke, wie viel Geld künftig noch in Schulbauten investiert werden müsse.
Noch sei die Gemeinde finanziell aber auf Kurs. Die wenigen Reaktionen aus dem Publikum betrafen vor allem die Postautohaltestellen während des Baus und die Parkplätze. Fragen warf zudem der noch ungeklärte Landabtausch mit den Postgebäudebesitzern auf.


