Sachlichkeit und Vertrauen zentral

Stephan Hinners (50), parteilos, bisher

Stephan Hinners, parteilos
Stephan Hinners, parteilos

Ich kenne Obfelden aus der täglichen Praxis als langjähriger Gemeindepräsident und als Bürger. Dazu bin ich hervorragend vernetzt – vom Gewerbe bis hin zu den zahlreichen Vereinen pflege ich einen engen Kontakt und einen Austausch auf Augenhöhe. Als Führungsperson sind mir Sachlichkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen zentral. Ich höre zu, entscheide transparent und trage Verantwortung. Dabei verbinde ich strategisches Denken mit Bodenständigkeit und einem offenen Ohr für unterschiedliche Anliegen.

An erster Stelle steht sicher die interne Reorganisation in der Verwaltung inkl. Einbindungen der neuen Behördenmitglieder und der effizienteren Arbeitsabläufe, damit wir den Dienstleistungsservice noch mehr steigern können. Wenn alles rundläuft, werden der Zusammenschluss mit der ARA Reuss-Schachen und die Ortsdurchfahrt Obfelden in dieser Amtszeit fertiggestellt. Auf dem Postareal werden, je nach Volksentscheid, die ersten Wohnungen realisiert. Meine persönliche Herzensangelegenheit ist die Umsetzung des Wunsches aus der Bevölkerung, dass wir in Obfelden wieder ein Restaurant bekommen. ­Dafür werde ich mich mit Herzblut engagieren.

Besonderen Handlungsbedarf sehe ich bei der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung. Unser Dorf hat bald 6000 Einwohnerinnen und Einwohner, nicht allen ist wohl bei der regen Bautätigkeit. Wachstum bringt Chancen, aber auch Herausforderungen, gerade im Bereich Infrastruktur und im Bereich Identifikation mit dem Dorf. Mobilität, Wohnraum und Aufenthaltsqualität sollen im Gleichgewicht bleiben. 

Die Gemeinschaft und das starke Vereinsleben sind unser grosses Plus – in unserer Gemeinde gibt es so viel zu unternehmen, Möglichkeiten, sich einzubringen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Das möchte ich nicht nur beibehalten, sondern auch stärken und fördern. 
Zusammenarbeit lohnt sich dort, wo Effizienz, Qualität oder Fachwissen gewonnen werden können – etwa bei Spezialaufgaben, Infrastruktur oder Verwaltungsthemen. Gerade unsere Gemeindeverwaltung geht aktuell bei vielen Themen mutig voran, vom Einsatz von KI über den Whatsapp-Kanal bis hin zur digitalen Langzeitarchivierung und mehr. Wir sind gerne bereit, unser Wissen zu teilen, und wollen zugleich auch von anderen Gemeinden lernen können. 

Durch klare Rollen, gegen­seitigen Respekt und eine offene Diskussionskultur. Unterschiedliche Meinungen sind eine Stärke, wenn sie sachlich eingebracht ­werden. Darüber hinaus bin ich ein starker Verfechter des Kollegialitätsprinzips. Entscheide tragen wir alle gemeinsam – unabhängig von der erfolgten Diskussion innerhalb unseres Gremiums. 

Als nahbar, verlässlich und engagiert. Die Menschen sollen wissen, dass ich ihre Anliegen ernst nehme, erreichbar bin und Entscheidungen nachvollziehbar erkläre – auch wenn sie nicht immer allen gefallen können.

In den nächsten Monaten erfolgt die 2. Auflage des Projektes. Werden keine Einwendungen eingehen, kann ein Baustart im Jahr 2027 erfolgen. Somit ist eine Bauvollendung in der Legislatur 2026–2030 realisierbar.

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