Schule fit für die Zukunft machen

Die beiden Schulstandorte Güpf und Schachen in Hedingen sollen neu organisiert werden

Das Projektteam mit Philipp Stuckert, Cédric Perrenoud, Beat Herger, Nicole Doppler, Esther Nievergelt und Mirjam Probst (von links). (Bild Sandra Isabél Claus)
Das Projektteam mit Philipp Stuckert, Cédric Perrenoud, Beat Herger, Nicole Doppler, Esther Nievergelt und Mirjam Probst (von links). (Bild Sandra Isabél Claus)

Am vergangenen Dienstag stellten die Schule und die Gemeinde Hedingen ihr Entwicklungskonzept im Rahmen der Schulraumplanung vor. Veränderte gesellschaftliche Ansprüche, bildungspolitische Anforderungen und neue pädagogische Erkenntnisse machen es erforderlich, die Schule sowohl pädagogisch als auch infrastrukturell weiterzuentwickeln.

Breite Mitwirkung der Bevölkerung

In Hedingen besteht Investitions- und Handlungsbedarf, insbesondere bei der Schulanlage Güpf. «Wir wollen aber nicht nur das Nötigste erledigen, sondern die Hedinger Schule gleichzeitig fit für die Zukunft machen», betont Schulpräsidentin Esther Nievergelt zu Beginn der Veranstaltung. «Zudem ist es uns ein wichtiges Anliegen, den Prozess im Austausch mit der Bevölkerung zu gestalten.»

Dazu fanden bereits zwei Partizipationsworkshops statt. Beim ersten war die Bevölkerung eingeladen, sich grundsätzliche Gedanken zur Zukunft der Schule Hedingen zu machen. Dabei standen Fragen im Zentrum wie: Wie lernt man heute – und wie morgen? Wie können Räume das Lernen optimal unterstützen und den veränderten Bedürfnissen gerecht werden? Die Schule soll ein lebendiger Begegnungsort sein mit attraktiven, modular nutzbaren Unterrichts- und Bewegungsräumen, die neue Unterrichtsformen begünstigen – etwa Arbeiten in Gruppen und projektbasiertes Lernen. Die dabei eingebrachten Ideen flossen massgeblich in die Konzeptentwicklung ein. Am zweiten Anlass nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Dorfvereinen, Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen sowie Projektverantwortliche teil. In Gruppen wurden drei Varianten diskutiert, bewertet und kommentiert. Zusammen mit der Analyse des bestehenden Raumangebots, der Schülerprognosen und dem Instandsetzungsbedarf ergab sich daraus ein favorisiertes Konzept.

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