Spass vermitteln und auf Gefahren aufmerksam machen
Einmal mehr lud die Schwimmschule Aquarius gegen Ende der Sommerferien zu Intensiv-Schwimmkursen in die Badi Obfelden ein. Sowohl die letzte als auch diese Woche waren bald ausgebucht.

«Spass im Nass» – das will die Schwimmschule Aquarius von Ines Thomi und Hans Schmutz in erster Linie vermitteln. Ebenso wichtig ist es ihnen allerdings, auf Gefahren aufmerksam zu machen. «Jedes Kind, das ertrinkt, ist eines zu viel», bringt es Ines Thomi auf den Punkt. Kinder ab vier Jahren können bei ihnen das Schwimmen lernen. Nach sechs bis sieben Kursstufen sind die Schwimmschüler so weit, dass sie selber ins tiefe Wasser dürfen, wer den Wasser-Sicherheits-Check besteht, bekommt als Beleg einen entsprechenden Ausweis mit Foto. «Für viele Kinder ist dies der erste Ausweis», so Ines Thomi.
Die Kleineren gegen Mittag
Die Intensivkurse in den Sommerferien haben Ines Thomi und Hans Schmutz so geplant, dass die grösseren Kinder zuerst drankommen und die kleineren, kälteempfindlicheren gegen Mittag. Den Schluss machen dann die Ältesten. «Die dürfen etwas länger im Bett liegen bleiben», sagt Hans Schmutz und lacht.
Insbesondere in der ersten der beiden Kurswochen kam rund die Hälfte der Kursteilnehmer nicht aus der unmittelbaren Umgebung. So waren Kinder aus den Kantonen Aargau, Zug und sogar Luzern dabei. Das bringt natürlich auch neue Gäste in die Badi – und nicht wenige bleiben zum Zmittag. Diese Woche ist der Anteil der Säuliämtler allerdings etwas grösser, schliesslich hat im Kanton Aargau das Schuljahr bereits wieder begonnen.


