Sportvereine haben «Mättmi» bewegt

«Mättmi bewegt»: Am vergangenen Samstag bot sich in Mettmenstetten beste Gelegenheit, verschiedenste Sportarten kennenzulernen und auszuprobieren. 150 Personen haben sich im Rahmen des Dorfjubiläums bewegen lassen.

«Minigolf» mit dem Unihockeystock in der Turnhalle. (Bilder Thomas Stöckli)

«Minigolf» mit dem Unihockeystock in der Turnhalle. (Bilder Thomas Stöckli)

Hoch hinaus beim «Slip ’n’ Slide» im Jumpin. (Bild Werner Eugster)

Hoch hinaus beim «Slip ’n’ Slide» im Jumpin. (Bild Werner Eugster)

Fussball-Parcours – mit und ohne Ball am Fuss.

Fussball-Parcours – mit und ohne Ball am Fuss.

Neben Mettmenstetten haben im Kanton Zürich drei weitere Gemeinden ein Einhorn als Wappentier, Albert Einstein logierte 1899 für mehrere Wochen in der «Pension Paradis» und die Glocke aus der während der Kappelerkriege 1531 zerstörten Kappelle Rossau läutet heute im Zwiebelturm des Hauptgebäudes der Stiftung Weid. Der Postenlauf, den die OLG Säuliamt für «Mättmi bewegt» vorbereitet hatte, vermittelte an 22 Orten spannende Informationen über die Dorfgeschichte – und verband praktischerweise die Austragungsorte des Aktionstages.

Am meisten los war auf der Sportanlage Wygarten. In der Turnhalle hatten die Unihockeyaner eine Minigolfanlage mit elf Bahnen eingerichtet. Von Ballkontrolle über Treffsicherheit bis hin zur Schussgewalt waren hier verschiedene Fähigkeiten gefordert. Zum Dribbeln, Hüpfen und Laufen, Passen und Schiessen lud draussen der FC Knonau-Mettmenstetten-Maschwanden ein. Daneben konnten die Parcours-Teilnehmer sich beim Schleuderball, Aerobic oder auf einem Hindernisparcours betätigen.

Der eingangs erwähnte OL-Parcours – oder stündlich auch die «Rösslikutsche» – führten die Teilnehmer des Bewegungstags zu den Aussenposten. Im Jumpin stand «Slip ’n’ Slide» auf dem Programm. Das Rutschen über die kleinste Schanze machte der Jugend sichtlich Spass. Beim Schützenhaus war Zielgenauigkeit mit dem Luftgewehr gefragt.

«Wir haben versucht, möglichst viele Vereine einzuspannen», verriet Co-Organisator Urs Plankensteiner. Mit Erfolg: «Es ist beeindruckend, zu sehen, wie stark sich die Vereine, die sonst schon viel machen, engagieren.» Das Engagement wurde denn auch belohnt: immerhin rund 150 Teilnehmer nutzten trotz Hitze das sportliche Angebot – unter ihnen auch Gemeindepräsident René Kälin. Auf dem OL-Postenlauf holte der sich gar rekordverdächtige 42 von 44 Punkten.

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