«Sun, Fun und Luftmatratze»

Obfelden eröffnete am Samstag mit dem Kinderumzug und dem Füürball die Fasnachtssaison im Säuliamt

Der Fasnachtstross zog durch den Obfelder Weiler Wolsen, angeführt von der Ratlosen-Clique. (Bilder Dominik Stierli)

Der Fasnachtstross zog durch den Obfelder Weiler Wolsen, angeführt von der Ratlosen-Clique. (Bilder Dominik Stierli)

Tintenfisch mit eigener Insel.

Tintenfisch mit eigener Insel.

Dinosaurier-Familie.

Dinosaurier-Familie.

Sieger der Prämierung: Flip-Flops.

Sieger der Prämierung: Flip-Flops.

Fantasievoll verkleidete Familie.

Fantasievoll verkleidete Familie.

Zwei Teufelchen und ein Engelchen.

Zwei Teufelchen und ein Engelchen.

Die Vollgashöckler aus Hedingen bei ihrem Auftritt am Füürball.

Die Vollgashöckler aus Hedingen bei ihrem Auftritt am Füürball.

Bunt gemischte Truppe am Obfelder Maskenball.

Bunt gemischte Truppe am Obfelder Maskenball.

Bequemes Fortbewegungsmittel für die Kinder.

Bequemes Fortbewegungsmittel für die Kinder.

Luftmatratze als Kostüm.

Luftmatratze als Kostüm.

In Obfelden fand am Samstag traditionsgemäss der Auftakt der Säuliämtler Fasnacht statt. Die Kinderfasnacht am Nachmittag zog dabei mehr Leute an als der Maskenball am Abend.

Hunderte Fasnachtsbegeisterte

Ganz so viel Sonne, wie das Motto «Sun, Fun und Luftmatratze» versprach, zeigte sich am Samstagnachmittag nicht, als sich der Tross in Bewegung setzte. Das kühle, aber trockene Wetter lockte trotzdem mehrere hundert Fasnachtsbegeisterte an dem Mitmach-Umzug. Angeführt von den Affoltemer Säuliguggern, bewegten sich die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler durch den Weiler Wolsen bis zum Schulhausplatz Chilefeld. Neben dem Auto der Ratlosen-Clique war dieses Mal auch ein weiteres Gefährt mit dabei, welches nicht mit Konfetti sparte und auf dem gefeiert wurde. Auch die Hedinger Guggenmusik Vollgashöckler waren im farbenfrohen Konvoi mit unterwegs. Von den Sujets her herrschte eine grosse Vielfalt: Tintenfische, Bademeister, Hawaii-Mädchen, Superhelden, Dinosaurier, Bienen, Pinguine und sogar Flip-Flops waren zu entdecken.

Beim Schulhaus Chilefeld ging das Programm drinnen weiter. Die Guggenmusiken spielten, und für die Kinder gab es ein Animationsprogramm mit Spielen und Musik. Das Team präsentierte sich dabei im bekannten Outfit der Badewachen vom Obfelder Freibad, passend zum sommerlichen Motto. Eine Kinderbar lockte mit Drinks mit stimmigen Namen wie Coco Lopo, Hollu Lullu oder Progecco an.

Angepasstes Konzept

Organisiert wurde die Kinderfasnacht vom Füürball-Team und der ElternMitWirkung der Primarschule Obfelden. Und wie es OK-Mitglied Sandra Bossard ausdrückte, ohne die Familie Meister würde das alles gar nicht stattfinden. Luzia Meister war dann auch gerührt vom grossen Auflauf, auch bei dieser vierten Durchführung der Neuauflage der Obfelder Fasnacht. Am Abend folgte mit dem Füürball der erste Maskenball der Saison im Amt. Vom Aufbau her verzichteten die Organisatoren in diesem Jahr darauf, den grossen Saal zu nutzen. Man konzentrierte sich auf die Aussenbereiche im Zelt. Das funktionierte so weit, dass trotz mässigen Andrangs tolle Stimmung aufkam. Dafür sorgten auch die vier auftretenden Guggenmusiken. Den Start um 21 Uhr machten die Affoltemer Säuligugger. Diese waren schon an der Kinderfasnacht am Nachmittag im Einsatz und standen nach ihrem Auftritt in Obfelden um 1.20 Uhr auch noch am Scampiball in Zug auf der Bühne.

Auch die Vollgashöckler liefen schon an der Kinderfasnacht mit und spielten am Füürball um 22 Uhr. Mit dabei dort auch die Familie Meister, welche schon die ganze Organisation des Maskenballs bewerkstelligte. Die zugerischen Las Moränos und um Mitternacht die Väntilwörger aus dem aargauischen Sins komplettierten das Programm. Letztere traten mit gegen 40 Personen auf, was ziemlich beeindruckend aussah und ohrenbetäubend war. Zwischen den fasnächtlichen Klängen sorgte DJ Tutti für Stimmung.

So war der Füürball einmal mehr Treffpunkt für Jung und Alt, welche sich unter anderem als Sträflinge, Kletterer, Vampire, Indianer, Engel oder Teufelinnen verkleideten. Die Stimmung war gemütlich, und mit dem neuen Konzept fiel der Aufwand für die Organisatoren auch etwas kleiner aus.

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