Unabhängigkeit und Freiheit als Basis für Wohlstand

Neben Bundesrat Ueli Maurer, welcher in Mettmenstetten sprach, trat im Säuliamt mit dem letztjährigen Bundesrats-Kandidat Thomas Aeschi aus Zug in Knonau ein weiteres politisches Schwergewicht als 1.-August-Redner auf.

Nationalrat Thomas Aeschi (links) mit Gemeindepräsident Walter von Siebenthal auf dem Bollet. (Bild Martin Mullis)
Nationalrat Thomas Aeschi (links) mit Gemeindepräsident Walter von Siebenthal auf dem Bollet. (Bild Martin Mullis)

Mit einem Fast-Bundesrat als Referent an der Bundesfeier wartete die Gemeinde Knonau auf. Bei der Ersatzwahl um den Sitz von Eveline Widmer-Schlumpf hatte der junge SVP-Nationalrat Thomas Aeschi letzten Dezember seinen Widersacher Guy Parmelin bis in den dritten Wahlgang gefordert. Nicht zuletzt mit der Kandidatur ins höchste politische Amt der Schweiz, erregte der junge Nationalrat grosse Aufmerksamkeit in der parteipolitischen Landschaft. Gemeindepräsident Walter von Siebenthal hiess den Referenten herzlich willkommen und gab seiner Hoffnung Ausdruck, in einigen Jahren vielleicht mit Thomas Aeschi dann wirklich einen echten Bundesrat auf dem Bollet begrüssen zu dürfen. In seiner Rede in Knonau hielt sich SVP-Nationalrat Aeschi weitestgehend an die Parolen seiner Partei. Er sieht die Eigenständigkeit unseres Landes als unabdingbar, den Brexit als grosse Chance für die Schweiz und plädiert auch für mehr Mut zum Unternehmertum. Zusammengefasst forderte Thomas Aeschi vehement, dass die Schweizer Unternehmer von Bundesbern nicht noch weiter eingeschränkt werden dürfen.

Die Schweizer Jugend ist wieder traditionsbewusst

Im Weiteren misst er der Sicherheit unseres Landes höchste Bedeutung zu und verlangt dezidiert, die Regulierungstendenzen einzudämmen. Der an der Uni St. Gallen studierte Wirtschaftsfachmann kam aber auch auf die Probleme in der Migrationspolitik zu sprechen und verlangt von Bundesbern, die dringend nötigen Massnahmen zu treffen. Er stellt allerdings auch fest, dass die Schweizer Jugend zum Glück wieder traditionsbewusster denke als noch vor einigen Jahren.

Der Baarer Ökonom hielt am Rande der Veranstaltung fest, dass er sehr gerne ins Nachbardorf gekommen sei, die Einladung des Gemeindepräsidenten Walter von Siebenthal habe ihn sehr gefreut. Der Politiker aus Baar kam von einer vierwöchigen Auszeit, welche er auf der oberen Zettenalp bei Sigriswil im Berner Oberland als Zusenn verbracht hatte.

Für den stimmigen musikalischen Rahmen sorgten die «Räbberg-Fäger» mit lüpfigen Melodien und der Funken auf dem Hügel Bollet oberhalb Knonau mitsamt den Raketen und Böllerschüssen liessen dann endgültig Bundesfeier-Atmosphäre aufkommen.

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