Unterhaltsamer Start in das neue Jahr und eine Auszeichnung

Trotz viel Informationen war der Neujahrsapéro in Bonstetten humorvoll gestaltet

Höhepunkt des Abends: Bruno Bébié (vierter von links) übergibt das Label «Energiestadt» an Roger Schuhmacher (Ressorts Liegenschaften, Energie und Umwelt).

Höhepunkt des Abends: Bruno Bébié (vierter von links) übergibt das Label «Energiestadt» an Roger Schuhmacher (Ressorts Liegenschaften, Energie und Umwelt).

Der Neujahrsapéro 2026 von Bonstetten war gut besucht. (Bilder Claudia Eugster)

Der Neujahrsapéro 2026 von Bonstetten war gut besucht. (Bilder Claudia Eugster)

Gemeindepräsidentin Arianne Moser (links) verdankt Gemeindeschreiber-Assistentin Susanne Rigo.

Gemeindepräsidentin Arianne Moser (links) verdankt Gemeindeschreiber-Assistentin Susanne Rigo.

Drehorgelspieler Werner Utz.

Drehorgelspieler Werner Utz.

Kein Auftritt der Dorfkapelle, keine Comedy-Show, dafür begrüsste Werner Utz die Bürgerinnen und Bürger Bonstettens beim Eingang mit Drehorgelspiel, und der Gemeinderat gestaltete den Abend trotz viel Informationen derart unterhaltsam, an manch einem ist glatt ein Komiker verloren gegangen.

Mit Humor gegen düstere Zeiten

Natürlich drückte auch Gemeindepräsidentin Arianne Moser zu Beginn der Veranstaltung Mitgefühl und Betroffenheit gegenüber den Opfern der Brandkatastrophe in Crans-Montana aus. Sie wies aber auch darauf hin, dass die internationale Welt generell verrückt spiele: «Krieg, es wird aufgerüstet, in andere Länder einmarschiert.» Die Lehre, die man daraus ziehen könne, sei, Sorge zu tragen, zu dem, was man heute habe und dass man den Moment schätzen und geniessen müsse.

Passend zu dem las sie das Silvestermärchen «Das Glück im Augenblick» von Elke Bräunling vor und schlug damit die Brücke zum Neujahrsapéro und Bonstetten. «Ich wünsche uns allen, dass im 2026 aus dem Moment und aus dem, was wir haben, wir und Sie Glück und Zufriedenheit schöpfen können.» Den weiteren Teil des Programms gestalteten die einzelnen Mitglieder des Gemeinderates, die jeweils einen Rück- und einen Ausblick über ihre einzelnen Ressorts gaben. Die einen derart humorvoll, sodass das Publikum mehr als einmal lachen musste.

Warnung vor E-Bike-Unfällen

Gut so, in Zeiten wie diesen ist Humor die beste Waffe. So wies beispielsweise Andres Bachofner darauf hin, dass die meisten der Unfälle mit Körperverletzung in Bonstetten jene seien, bei denen Leute mit dem E-Bike einen Selbstunfall machen. In diesem Zusammenhang warnte er vor dem Umgang mit dem E-Bike und verwies darauf, dass die Kantonspolizei Kurse anbiete. Many Malis, Vorsitzender Geschäftsleitung, nahm den Ball auf und meinte, dass er dann wohl Glück habe. Da sein E-Bike gestohlen wurde, könne ihm kein Selbstunfall damit mehr passieren.

Nach dieser Fülle an Informationen konnte Arianne Moser dann zum Höhepunkt des Abends schreiten. Vom Botschafter des Trägervereins Energiestadt, Bruno Bébié, wurde Bonstetten das Label «Energiestadt» übergeben. «Bonstetten hat 60,5 Prozent der möglichen Punkte des Audit-Katalogs erreicht und gehört damit zur grossen Familie der rund 500 Schweizer Energiestadtgemeinden», so Bébié. Auch musste schweren Herzens Gemeindeschreiber-Assistentin Susanne Rigo verabschiedet werden.

Das Apérobuffet im Anschluss hatten die Bonstetterinnen und Bonstetter sich dann wirklich redlich verdient.

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