«Voraussetzungen schaffen, um weitere Unternehmungen ansiedeln zu können»
Ernst Diethelm (68), SVP, neu

Ich habe ausgewiesene Führungserfahrung (strategisch und operativ) und bringe Erfahrung im Krisenmanagement mit. Damit verbunden, innert nützlicher Frist unterschiedliche, komplexe Themen zu analysieren und zu beurteilen. Das Wichtigste dabei ist, Entscheide zu treffen und umzusetzen.
Ein grosses Anliegen ist mir, dass wir die Voraussetzungen schaffen, um weitere Unternehmungen, seien es Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, in der Gemeinde ansiedeln zu können. Damit erreichen wir auch ein qualitatives Bevölkerungswachstum und Voraussetzungen für gesunde Gemeindefinanzen. Dies beeinflusst natürlich die aktuelle Ortsplanung und die Finanzierung der Infrastrukturen.
Die gesellschaftliche Ortsförderung soll gepflegt und weiter ausgebaut werden. Die Lebens-/Aufenthaltsqualität und der soziale Zusammenhalt sind weiter zu stärken. Wo man sich wohlfühlt, werden bekanntlich auch Engagement, Zusammenarbeit und Wertschöpfung grösser. Das heisst, die Zusammenarbeit mit Behörden, Organisationen und Vereinen ziel- und lösungsorientiert entwickeln.
Die Gemeinde soll ihre Zukunft auch weiterhin eigenständig und autonom gestalten können. Vorgaben des Kantons und Interessengruppen sollen auch in Zukunft selbstbestimmt und unabhängig entschieden werden können. Aber auch das gelebte Brauchtum soll weiter gepflegt und unterstützt werden.
Die interkommunale Zusammenarbeit bietet grosse Chancen zu mehr Transparenz über Effizienz, Kostenstrukturen und, wo möglich, die Qualität der Leistungserbringung. Ein Benchmarking bringt auch eine Vergleichsebene ins Spiel. Es liefert objektive Grundlagen für politische und fachliche Diskussionen. Sie zeigt Unterschiede und deren Ursachen, man lernt voneinander und fördert die Strategiefähigkeit der beteiligten Gemeinden.
Jede Gemeinde ist autonomiebedürftig und soll es auch bleiben. Die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Kraft und Grösse.
Die Gemeinderatsmitglieder müssen jederzeit Zugang zum Präsidenten haben. Dialog, Teamfähigkeit und Sozialkompetenz des Präsidenten sind Voraussetzung dafür, dass sie sich in ihrer Tätigkeit wohlfühlen und ihren Aufgabenbereich in hoher Eigenständigkeit erledigen können.
Eine der wohl grössten Herausforderungen ist das prognostizierte Bevölkerungswachstum im Kanton Zürich. Dieses fällt im Kanton Zürich deutlich höher aus als im Schweizer Durchschnitt. Das zeugt von der hohen Attraktivität, dem Wohlstand und der Standortqualität des Kantons. Es ist aber auch mit Herausforderungen bei der Finanzierung von Infrastruktur verbunden. Dies trifft somit auch Ottenbach.
Ich möchte daher nochmals auf die Erläuterungen unter Punkt 2 verweisen. Ansiedlung von Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben und damit Voraussetzungen für ein qualitatives und nicht quantitatives Bevölkerungswachstum schaffen.
Die Planungen für die Zentrumsentwicklung reichen bis zurück in das Jahr 2002. Für die Planungen wurde über diese Zeit sehr viel Geld ausgegeben. Man kann den einen oder anderen Punkt des aktuellen Projektes kritisch sehen. Allen ist nie recht getan. Das Projekt ist aus meiner Sicht absolut umsetzungsfähig. Die Realisierungsphase sollte daher zügig angegangen werden.


