Würdiger Vorplatz für die Kirche

Über Quarzsteine aus Alpnach werden die katholischen Kirchgänger in Bonstetten künftig zur Messe schreiten. Diese Woche beginnt die Innenausstattung, die Kirchweihe mit Bischof Vitus Huonder wird am 5. Juni zelebriert.

Nach drei Wochen arbeitet Pflästerer Adrian Hegner an einer der letzten Steinreihen vor der neuen Kirche. (Bild Thomas Stöckli)
Nach drei Wochen arbeitet Pflästerer Adrian Hegner an einer der letzten Steinreihen vor der neuen Kirche. (Bild Thomas Stöckli)

In der Mitte, leicht erhöht, der Kirchturm, aussenherum im Zickzack ein Weg aus kleineren, vermörtelten Pflastersteinen, dazwischen die grösseren Quarzsteine mit Sandfugen. Mit viel Liebe zum Detail wurde in den vergangenen Wochen der Vorplatz der neuen katholischen Kirche Bonstetten gestaltet. Der Quarzstein stammt aus dem Steinbruch Guber, oberhalb von Alpnach. Für eine möglichst glatte und doch griffige Oberfläche – behindertengerecht und pflegeleichter – wurden die Quader nicht nur in Form gesägt, sondern zusätzlich geflammt.

Um die rund 150 Tonnen Steine auf dem 600 m grossen Vorplatz zu verbauen – alles in Handarbeit – waren vier bis fünf Leute drei Wochen lang beschäftigt. Schwierig sei einzig das Gefälle gewesen, verrät der verantwortliche Pflästerer Adrian Hegner. Damit das Regenwasser ablaufen kann, fällt der Platz vom Kirchturm aus nämlich nach allen Seiten etwas ab. Im Spätsommer werden dann noch die Bäume gesetzt, die künftig Schatten spenden sollen.

Mit dem Vorplatz ist ein weiterer Meilenstein gesetzt, auf dem Weg zur Kirchweihe. Dieser Festakt wird am 5. Juni zelebriert. Nach dem Festgottesdienst mit Bischof Vitus Huonder stehen dann auch musikalische Darbietungen und ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm. Davor gibt es allerdings noch das eine oder andere zu tun. Die Bauabnahme ist erfolgt und so beginnt nach einigen Nachbesserungen kommende Woche die Innenausstattung der Kirche. Will heissen: Orgel und Bänke, aber auch Altar und Taufbecken, Ambo und Tabernakel, Altarkreuz und Passionsrelief.

Weitere Artikel zu «Bezirk Affoltern», die sie interessieren könnten

In Stallikon geht es bei der Abstimmung über den Neubau einer Mehrzweckhalle und eines Schulhauses um das grösste Bauprojekt in der Geschichte der Gemeinde: Profilstangen beim Schulhaus Pünten, die die Dimension der Neubauten anzeigen. (Archivbild
Bezirk Affoltern31.08.2026

Anhaltende Diskussion um Stalliker Schulraum-Projekt

Infoabend deutet auf spannende Urnenabstimmung im September hin
Die drei attraktivsten Wohngemeinden in der Region Zürich-Aargau-Schaffhausen sind gemäss der UBS-Studie Aarau vor Baden und Schaffhausen («weit überdurchschnittlich»). Die Wohnattraktivität im nördlichen Säuliamt wird in sechs Gemeinden als
Bezirk Affoltern31.08.2026

Nicht jede Säuliämtler Gemeinde ist als Wohnort gleich attraktiv

Die UBS veröffentlicht zum zweiten Mal ihren Wohnattraktivitätsindikator
Baustelle in Aeugst: In der UBS-Studie ist die Gemeinde eine von sechs Ortschaften im Bezirk Affoltern mit einer "überdurchschnittlichen" Wohnqualität. (Bild Daniel Vaia)
Bezirk Affoltern31.08.2026

Einkommen beeinflusst Wohnattraktivität

Fortsetzung von Seite 1: «Nicht jede Säuliämtler Gemeinde ist als Wohnort gleich attraktiv»